imm cologne

Export bleibt Top-Thema in Köln

Der "imm cologne"-Countdown 2016 läuft. Vor ausgewählten Journalisten stellte jetzt Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse, in Porto die wichtigsten strategischen Überlegungen für die nahe Zukunft vor. "Unsere Aufgabe ist

Der "imm cologne"-Countdown 2016 läuft. Vor ausgewählten Journalisten stellte jetzt Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse, in Porto die wichtigsten strategischen Überlegungen für die nahe Zukunft vor. "Unsere Aufgabe ist es nicht mehr nur, wie in der Vergangenheit, quadratmeterweise Fläche zu vermieten. Zunehmend geht es darum, Konzepte und Lösungen für unsere Aussteller anzubieten." Konkret: Insbesondere der Export soll nicht nur Theorie bleiben. Hamma weiter: "Export bedeutet ja nicht immer gleich Amerika oder Asien. Export ist auch Frankreich, Großbritannien, die Niederlande usw. Gerade für viele Deutsche Unternehmen ist Europa immer noch der Hauptexportmarkt. Für die "imm cologne 2016" werden wir den Fokus wieder stärker auf das europäische Ausland richten."

Zudem will die Januar-Veranstaltung weniger eine Produkt- oder Trendschau wie viele andere sein, sie soll ein ganzheitliches Einrichtungserlebnis vermitteln, das in seinem Markenkern das Thema Leben und Wohnen verankert hat. Diese ganzheitliche Einrichtungsmesse soll Spaß machen und zum Entdecken reizen. Es geht den Kölnern darum, neue Anregungen zu schaffen, und zwar nicht nur im Kontext stilistischer Entwicklungen.

Seit 2014 läuft die erste Phase des Maßnahmenplans mit dem Titel „Koelnmesse 3.0“, der sich bis zum Jahr 2030 erstreckt. Rund 600 Mio. Euro werden bis dahin in Instandhaltung und Neubauten gesteckt, allein bis 2020 sollen es 204 Mio. Euro sein. Die Beträge sollen aus eigener Kraft geschultert werden. Von allen Maßnahmen soll auch die "imm cologne" profitieren, und das bereits in naher Zukunft. „Koelnmesse 3.0 bedeutet, dass hier das attraktivste innerstädtische Messegelände der Welt entstehen wird”, prophezeit Katharina C. Hamma: „Zugleich stellen wir damit sicher, dass das Kölner Areal auch 2030 noch unter den Top Ten der globalen Messeorte zu finden ist.“
Verstärkt widmen sich die Kölner Messemacher ihrer Neupositionierung unter dem Motto "Global competence in furniture, interiors and design". Zusammen erreichen "imm cologne", Interzum und Orgatec über 350.000 Fachbesucher mit mehr als 4.000 Ausstellern. „Das ist eine Kompetenz, die man in dieser Ausprägung auf der Welt vergeblich ein zweites Mal sucht“, betonte Katharina C. Hamma.