Küchen Quelle
Expansion mit Conceptstores
Um das Multichannel-Konzept im stationären Bereich weiter auszubauen, hat Küchen Quelle personelle Verstärkung geholt. Seit heute ist Rüdiger Schoeller, bisher im Vertrieb bei Schmidt Küchen dabei (s. Mail von gestern)
Um das Multichannel-Konzept im stationären Bereich weiter auszubauen, hat Küchen Quelle personelle Verstärkung geholt. Seit heute ist Rüdiger Schoeller, bisher im Vertrieb bei Schmidt Küchen dabei (s. Mail von gestern) und soll vor allem das Thema Conceptstore voranbringen. Neben den vier Megastores gibt es das Kompaktformat bereits in Augsburg. Geschäftsführer Dr. Bernd Warnick hat für das nächste Jahr etwa vier bis fünf weitere Häuser mit 250 bis 500 qm Fläche im Auge, auch im Norden der Republik. „Aber es könnten genauso zehn werden“, gibt er gegenüber moebelkultur.de an.
Schoeller verfügt über umfangreiche Industrie- und Handelserfahrungen, war bei Miele Küchen und Siematic und war selbst auch Inhaber im Einrichtungshandel. In den letzten vier Jahren war er bei Schmidt Küchen, zuerst als Verkaufs- und dann als Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und Luxemburg zuständig.
Küchen Quelle habe derzeit einen regelrechten „Run“ zu verzeichnen. Die Auftragseingänge liegen mit 20 Prozent über dem Vorjahresstand, wobei schon der Umsatz 2014 (50 Mio. Euro) ein hohes zweistelliges Plus aufwies. Dies liege laut Warnick an der wachsenden Bekanntheit von Küchen Quelle, nicht zuletzt infolge der intensiven Werbung in TV und Internet (auch über Kiveda.de). Auch wenn das Hauptgeschäft mit den Küchenberatern zu Hause bei den Kunden gemacht wird, hat sich das Zusammenspiel mit stationären Geschäften bewährt. Auch die Personalkapazitäten, die in der Regel in beiden Kanälen eingesetzt werden, lassen sich so optimal auslasten.
„Mit diesem Hybrid-Modell können wir den Küchenhandel ein Stück neu definieren und unser Geschäftsmodell zunehmend digitalisieren. Und für den Kunden wird es noch bequemer, seine Traumküche zu finden,“ erklärt Michael Börnicke, Geschäftsführer der Kiveda Holding, mit der Küchen Quelle inzwischen zusammen geschlossen ist.
Bestandteil des Hybrid-Konzepts sind auch Online-Terminals, die nach dem Vorbild Kivedas Kunden „für die kleine, schnelle Küche“ ansprechen. Zwei Terminals hat Küchen Quelle inzwischen installiert.

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