Porta
Expansion ins Ausland
Die Porta-Gruppe wird sich nun erstmals auch im Ausland engagieren. Wie Kurt Jox, Sprecher der Geschäftsführung gegenüber moebelkultur.de bestätigte, hat das Unternehmen die Geschäftsanteile der Asko Slowakei und der Asko
Die Porta-Gruppe wird sich nun erstmals auch im Ausland engagieren. Wie Kurt Jox, Sprecher der Geschäftsführung gegenüber moebelkultur.de bestätigte, hat das Unternehmen die Geschäftsanteile der Asko Slowakei und der Asko Tschechien übernommen. Damit verfügt die Gruppe nun über sieben Standorte in der Slowakei sowie elf weiteren in Tschechien. Darüber hinaus sei die Gruppe gerade dabei, die Möbel Oase-Anteile in Deutschland zu übernehmen. Dieser Schritt gestalte sich aufgrund rechtlicher und steuerlicher Belange etwas komplexer. Dennoch rechnet Jox mit einem Abschluss zum Ende dieser bzw. Anfang kommender Woche.
Die Asko-Gruppe der Brüder Bozkurt mit einem Umsatz von etwa 100 Mio. Euro ist als Nummer zwei in Tschechien bzw. Nummer drei in der Slowakei positioniert. Die Filialen haben eine durchschnittliche VK-Fläche von 4.000 bis 5.000 qm. Unter welchen Namen sie künftig firmieren, kann Jox noch nicht sagen. Porta wird es aber nicht sein.
Porta hatte in den vergangenen Jahren schon einmal den Einstieg in den ausländischen Markt in Erwägung gezogen. Von diesem Vorhaben jedoch aufgrund der Weltwirtschaftskrise zunächst Abstand genommen. Weitere Übernahmen sind derzeit nicht geplant. "Aber wenn uns etwas über den Weg läuft, das zu uns passt, sind wir immer in der Lage, dieses Unternehmen in unserer Gruppe aufzunehmen", führte Jox fort. "Unsere Absicht ist jedoch nicht, andere Unternehmen zu kaufen, sondern Grundstücke zu kaufen und auf diesen eigene Projekte zu entwickeln."

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