Ikea-Expansionschef Armin Michaely plant die nächsten Neueröffnungen ab August 2013.

Ikea

Expansion gebremst

Obwohl Ikea-Deutschland-Chef Peter Betzel in Deutschland noch Potenzial für 15 bis 20 weitere Standorte sieht, wird der Konzern auch im gerade gestarteten Geschäftsjahr 2012/13 hierzulande keine neuen Einrichtungshäuser eröffnen. Das hat Armin Michaely, Geschäftsführer Expansion und Facilities, jetzt im Gespräch mit der "Immobilien Zeitung" verkündet. Bereits im letzten Jahr kam keine weitere Fläche dazu. Die Anzahl der Filialen stagniert somit bei 46. Grund dafür sei zum Beispiel der strenge Landesentwicklungsplan in Baden-Württemberg, der eine Verödung der Innenstädte verhindern soll. Bereits seit 15 Jahren wollen sich die Schweden in Stuttgart ansiedeln, bislang ohne Erfolg. "Der Oberbürgermeister von Stuttgart wollte gerne ein innerstädtisches City-Einrichtungshaus wie in Hamburg-Altona", so Michaely gegenüber der "Immobilien Zeitung", "aber ein 10.000 bis 12.000 qm großes Grundstück an der Fußgängerzone gibt es dort einfach nicht." Erst im Juli hatte der VHG Baden-Württemberg die Ansiedlungspläne in Rastatt abgelehnt.

Als nächste Eröffnung steht nun Lübeck-Dänischburg an, wo Ikea auf einer 400.000 qm großen Grundstücksfläche nicht nur ein Einrichtungshaus, sondern erstmals auch ein skandinavisches Einkaufszentrum an den Start schicken will. Die gesamte Investitionssumme liegt dort bei 120 Mio. Euro. Im Frühjahr 2014 folgt dann das erste City-Haus in Hamburg-Altona. Und 2015/16 sollen neue Standorte in Kaiserslautern, Bremerhaven, Wuppertal und zuletzt Feldkirchen (bei München) eröffnet werden.

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