Porta

Expandiert nach Berlin

„Der gesamte Möbelhandel sortiert sich derzeit neu“, erklärt Porta-Geschäftsführer Kurt Jox in einem Interview mit dem „Mindener Tageblatt“. Die Branche sei von einem immensen Wettbewerbsdruck geprägt und flächenmäßig speziell mit

„Der gesamte Möbelhandel sortiert sich derzeit neu“, erklärt Porta-Geschäftsführer Kurt Jox in einem Interview mit dem „Mindener Tageblatt“. Die Branche sei von einem immensen Wettbewerbsdruck geprägt und flächenmäßig speziell mit Blick auf die Anzahl der Möbelhäuser in vielen Regionen sehr stark verdichtet. Trotzdem setzt der Filialist weiter auf Expansion. Nach den Eröffnungen in Leipzig und Jena stehe jetzt ein Projekt in Berlin Marzahn-Hellersdorf auf der Agenda, über das bereits 2009 berichtet wurde. Jetzt soll die erste Dependance in Deutschlands Hauptstadt also Realität werden. Die Investitionssumme liege bei 40 bis 50 Mio. Euro. Wie das „MT“ weiter schreibt, will Porta in der Metropole außerdem erstmals ein komplett eigenständiges Küchenstudio realisieren. Dafür will das familiengeführte Unternehmen etwa 17 Mio. Euro in die Hand nehmen. „Wir wollen damit unsere Kompetenz in diesem wachsenden Segment zeigen und das Feld nicht allein den klassischen Küchenmöbel-Händlern überlassen“, konstatiert Porta-Mitinhaberin Birgit Gärtner.

Darüber hinaus bereitet die 2011 übernommene Asko-Kette in Tschechien und der Slowakei offenbar immer mehr Freude. Asko habe ein exzellentes Jahr hingelegt und kräftig zur positiven Ergebnisentwicklung beigetragen, erklärt Jox gegenüber der Zeitung. 2014 verzeichnete Porta insgesamt ein Wachstum von rund 1,4 Mrd. Euro und auch das erste Halbjahr läuft gut. „Wir liegen in den ersten sechs Monaten auf allen Vertriebsschienen ordentlich im Plus“, betont Kurt Jox und erwartet für das gesamte Jahr ein Wachstum von drei Prozent auf vergleichbarer Fläche. Die Investitionen für 2015 belaufen sich auf etwa 70 Mio. Euro. Für das kommende Jahr stehen bei der Porta-Gruppe – auch aufgrund des Berlin-Projekts – eine Summe von 90 bis 100 Mio. Euro auf der Agenda.