Villeroy & Boch
Eurostärke belastet Umsatz
Besser als im ersten Halbjahr, aber immer noch Minus. Das musste Villeroy & Boch gestern für die ersten drei Quartale konstatieren. Der Umsatz sank um 3,6 Prozent. Zwar fiel der
Besser als im ersten Halbjahr, aber immer noch Minus. Das musste Villeroy & Boch gestern für die ersten drei Quartale konstatieren. Der Umsatz sank um 3,6 Prozent. Zwar fiel der Umsatzrückgang im Inland mit 4,8 Prozent höher aus als im Ausland (3,1 Prozent), doch mit einer Exportquote von rund 70 Prozent schwächt das globale Geschäft die Gesamtzahlen. Grund: Vor allem der starke Euro bremst. Trotzdem will der Konzern die Internationalisierung des Unternehmens vorantreiben, da man den Beginn der konjunkturelle Erholung als erstes im Ausland erwartet.
Positiv ist der Auftragsbestand – er liegt über dem des Vorjahres. Auch die auf den Frühjahrsmessen präsentierten Neuheiten aus dem Bereich "Tischkultur" werden stark nachgefragt.
"Entscheidend für die Ergebnisentwicklung im vierten Quartal wird sein, ob es gelingt, den Umsatz auch weiterhin zu stabilisieren. In Anbetracht der sich nicht abzeichnenden Konjunkturbelebung in den für Villeroy & Boch sind weitere Kapazitätsanpassungen und Restrukturierungsmaßnahmen notwendig."

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