Konsumgütermessen
Europäischer Verband Lifestyle kritisiert Early Bird-Verlegung
Bei EVL-Geschäftsführerin Heike Tscherwinka steht das Telefon nicht mehr still, seitdem sie ein Statement zur Verlegung der Early Bird von Hamburg nach Hannover verschickt hat. Mit deutlichen Worten attackiert sie
Bei EVL-Geschäftsführerin Heike Tscherwinka steht das Telefon nicht mehr still, seitdem sie ein Statement zur Verlegung der Early Bird von Hamburg nach Hannover verschickt hat. Mit deutlichen Worten attackiert sie darin die Veranstalter. moebelkultur.de verhält sich in messepolitischen Angelegenheiten wie gewohnt neutral. Da die Erklärung jedoch erheblichen Diskussionsbedarf für die gesamte Konsumgüterbranche birgt, geben wir die wesentlichen Auszüge hier unkommentiert wieder. Der O-Ton:
"Es ist ein Novum in der über 20-jährigen Geschichte des Europäischen Verbandes Lifestyle e.V. (früher BKG), dass ein Messeveranstalter ohne Kommunikation mit Ausstellern, Besuchern und Verbänden eine so weitreichende einsame Entscheidung trifft. Deshalb unterstützt der EVL ein Konzept als Alternative zu Hannover in Hamburg. Geplant ist, es zur Tendence zu präsentieren. Wir sind überzeugt davon, eine bessere Lösung anbieten zu können, als ein Umzug nach Hannover.
…
In der Konsequenz bedeutet dies, dass sich die EVL-Mitglieder weiterhin auf die bewährten Messestandorte konzentrieren wollen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Messekosten für Aussteller und Besucher durch die zeitgleich in Hannover stattfindende Domotex erheblich steigen werden. Nach den Recherchen des EVL sind keinerlei Synergien auf der Besucherseite zu erwarten. Wichtige Kundengruppen aus dem Raum Nord- und Ostseeküste, Umsatz aus dem kaufkräftigen Klientel aus direkten Umfeld und der Hamburger Innenstadt drohen wegzufallen.
Die Hallen in Hannover sind auf Industriemessen ausgelegt und für eine Lifestylemesse ungeeignet. Die Übernachtungspreise vor und während der Domotex sind extrem hoch. Die Hallenmieten sind in Hannover zwar für den Veranstalter deutlich günstiger als in Hamburg, trotzdem werden den Ausstellern die gleichen Quadratmeterpreise abverlangt.
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Auf Veränderungen in der Handelslandschaft zu reagieren ist eine Sache, im Kommunikationszeitalter, Entscheidungen ohne Einbeziehung seiner Kunden und Partner zu treffen, erscheint weder zukunftsweisend noch erfolgsversprechend…"

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