Moralt
EU-Embargo gegen Elfenbeinküste betrifft auch Tischlerplatten
Auf Grund der mehr als angespannten politischen Lage der Elfenbeinküste verordnete die EU ein Embargo. Das betrifft auch die Fuma-Schälfurniere, die für Tischlerplatten zum Einsatz kommen. "Natürlich bringen auch wir
Auf Grund der mehr als angespannten politischen Lage der Elfenbeinküste verordnete die EU ein Embargo. Das betrifft auch die Fuma-Schälfurniere, die für Tischlerplatten zum Einsatz kommen. "Natürlich bringen auch wir Verständnis für den Demokratisierungsprozess dort auf, doch gleichzeitig müssen wir ebenso die wirtschaftlichen Konsequenzen für unsere Verarbeiter im Blick haben", so Klaus Feile, Geschäftsführender Gesellschafter bei Moralt. "Denn für Moralt kommen illegale Wege, Furniere über Reedereien zu beschaffen, die nicht aus der EU stammen, nicht in Frage. In dieser Situation müssen wir in unserem und im Sinne unserer Kunden zukünftige Lösungen anbieten", so Feile weiter.
Das Team bei Moralt reagierte auf die veränderte Liefersituation schnell. Das Unternehmen bietet ab sofort seine multifunktionalen Trägerwerkstoffe aus Stab- und Stäbchenmittellagen mit Decklagen
aus MDF/HDF für seine Verarbeiter über den ProfiNet-Holzfachhandel an. Damit macht das Unternehmen zunächst den Schritt, weg vom Tropenfurnier, hin zu neuen Zukunftsqualitäten.
MDF/HDF zeichne sich aus durch eine höhere Oberflächenhärte und durch eine homogene Deckschicht, ist gut zu furnieren und zu lackieren. Gleichzeitig lassen sich die Platten einfach und effizient verarbeiten. "Auch der Umwelt tut es gut, da die Nachhaltigkeit des Werkstoffes nach PEFC/FSC und die Qualität nach DIN 68705 T2 zertifiziert ist. Darüber hinaus liegt Bad Tölz in einer waldreichen Region, die auf Dauer eine gute regelmäßige Versorgung des Rohstoffes sichert", so Feile weiter.

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