Nobia

Es wird keine Dividende gezahlt

Die Aktionäre von Nobia erhalten für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende. Das hat der Aufsichtsrat des Konzerns auf seiner gestrigen Hauptversammlung entschieden. Der Grund dafür seien die Einbrüche bei Umsatz

Die Aktionäre von Nobia erhalten für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende. Das hat der Aufsichtsrat des Konzerns auf seiner gestrigen Hauptversammlung entschieden. Der Grund dafür seien die Einbrüche bei Umsatz und Gewinn. Außerdem wolle das Unternehmen seine finanzielle Lage stärken und sich damit gerade auch vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftslage, finanzieller Verbindlichkeiten und strukturelle Veränderungen Handlungsspielräume sichern.
Nobia musste im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch auf unter 1,6 Mrd. Euro verzeichnen. Der operative Gewinn war auf 3,8 Mio. Euro zurückgegangen. Nach Steuern und aufgrund von Währungsdifferenzen führte das zu einem Verlust von 8 Mio. Euro.
"Mit einigen Ausnahmen zeigt sich der Küchenmarkt schwächer als erwartet", kommentierte CEO Preben Bager die aktuelle Lage des Konzerns. "Das heißt, Produktion und Auftragseingang sind nach wie vor auf einem niedrigen Niveau, ebenso wie die Auslastung der Kapazitäten. Dafür entwickeln sich aber die in 2009 eingeleiteten strukturellen Maßnahmen nach Plan. Verzögerungen gibt es nur bei den umfassenden logistischen Veränderungen in Hygena, die zu Rückgängen beim Umsatz und höheren Kosten als geplant führen."
Neben der finanziellen Lage stand die Wahl der Aufsichtsräte auf der Tagesordnung der Hauptversammlung. Im Amt bestätigt wurden dabei Stefan Dahlbo, Bodil Eriksson, Hans Larsson, Thore Ohlsson, Lotta Stalin and Fredrik Palmstierna. Wilhelm Laurén, Joakim Rubin und Preben Bager lehnten eine Wiederwahl ab. Für sie kommen Rolf Eriksen und Johan Molin ins Gremium. Zum Vorsitzenden wurde Hans Larsson bestimmt.