Wackenhut
Es sieht düster aus
Nun ist es also (fast) soweit: Wie der „Schwarzwälder Bote“ heute vermeldet, wurde jetzt allen 130 Mitarbeitern von Wackenhut gekündigt. Noch läuft die Produktion, alte Bestellungen werden abgearbeitet. Doch spätestens
Nun ist es also (fast) soweit: Wie der „Schwarzwälder Bote“ heute vermeldet, wurde jetzt allen 130 Mitarbeitern von Wackenhut gekündigt. Noch läuft die Produktion, alte Bestellungen werden abgearbeitet. Doch spätestens am 31. März ist für die Mitarbeiter Schluss, für einige bereits früher, je nach Betriebszugehörigkeit. Der Insolvenzverwalter Michael Riegger aus Tübingen hatte noch im Dezember auf einen Investor gehofft, doch dieser sei dann doch noch abgesprungen. Nach wie vor ist Riegger doch auf der Suche nach möglichen Interessenten, die das Unternehen weiterführen wollen.
Erst im April 2015 hatte sich Wackenhut im Rahmen eines Joint Ventures mit Panthel zusammengetan. Das Ziel war, durch Synergien gemeinsam einen Weg aus der Krise zu finden. Das hat leider nicht geklappt. Panthel musste im vergangenen Juli Antrag auf Insolvenz stellen. Und auch die Produktion für Bulthaup, die Wackenhut in Teilen in den letzten Jahren übernommen hatte, wurde nicht verlängert. Es sieht also düster aus. Damit würde ein weiterer traditionsreicher süddeutscher Möbelhersteller von der Bildfläche verschwinden.

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