Bettenmonitor 2013
“Es gibt keine wirkliche Power-Brand”
Zum zweiten Mal nach 2010 hat die Bielefelder Medium Werbeagentur den "Bettenmonitor" veröffentlicht. Die Studie beschäftigt sich mit dem Verbraucherverhalten und der Markenbekanntheit in der Betten- und Haustextilindustrie. Zusammen mit
Zum zweiten Mal nach 2010 hat die Bielefelder Medium Werbeagentur den "Bettenmonitor" veröffentlicht. Die Studie beschäftigt sich mit dem Verbraucherverhalten und der Markenbekanntheit in der Betten- und Haustextilindustrie. Zusammen mit dem Online-Portal "mafo.de" wurden im Januar 2013 mehr als 1.000 Verbraucher befragt.
Der letzte Kauf einer Matratze liegt bei den meisten Befragten ein Jahr (26 %) oder zwei Jahre zurück (22 %). An die Marke erinnern sich dabei allerdings nur wenige. Bei den Männern wissen es noch 29,6 Prozent, bei den Frauen nur 17,8 Prozent. Bei denen, die sich erinnern, steht Ikea mit 16,7 Prozent an der Spitze – gefolgt von Schlaraffia (16,1 %), Dunlopillo (9,6 %) und Tempur (5,1 %).
Im Schnitt kaufen die Umfrage-Teilnehmer alle fünf bis zehn Jahre eine neue Matratze. Und zwar vor allem im stationären Handel. 47,6 Prozent der Befragten wollen ihre nächste Matratze bevorzugt in einem Bettenfachgeschäft erwerben – die Männer sogar noch eher als die Frauen. 38,4 Prozent planen den Besuch einer Großfläche.
Bettwäsche hat die Mehrheit der Befragten (63,4 %) vor einem Jahr gekauft, Kissen und Decken wurden von 42,5 Prozent in den vergangenen zwölf Monaten erworben. Auch bei diesen Produkten erinnern sich die meisten nicht an die Marke. "Die Studie zeigt, dass es bei Betten und Bettwaren keine wirkliche Power-Brand gibt. Bei Matratzen bilden Tempur, Schlaraffia und Dunlopillo erfreuliche Ausnahmen", so Markenexperte Sven Nöcker von der Medium Werbeagentur.

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