BBE-Möbel-Index

Es geht wieder aufwärts

Nach den eher schwachen, vorangegangenen Monaten hat sich der Juli im deutschen Möbelhandel recht positiv entwickelt, und das über alle Betriebstypen. Da der Monat auf das gesamte Jahr betrachtet aber

Nach den eher schwachen, vorangegangenen Monaten hat sich der Juli im deutschen Möbelhandel recht positiv entwickelt, und das über alle Betriebstypen. Da der Monat auf das gesamte Jahr betrachtet aber nur einen relativ geringen Anteil ausmacht, stieg der kumulierte Wert des Möbel-Index, den die BBE Handelsberatung gemeinsam mit der "möbel kultur" veröffentlicht, insgesamt nur wenig an – auf ein Plus von 0,9 Prozent. Küchen lagen bei + 0,8 Prozent, Discounter wiederum entwickelten sich überdurchschnittlich gut (+1,7 Prozent).
Wie die Entwicklung in den kommenden Monaten weitergeht, lässt sich angesichts der derzeitigen, weltweiten Wirtschafts- und Finanzlage nur schwer prognostizieren. Allerdings hat sich seit dem bisherigen Peak der Finanzkrise
von 2009 gezeigt, dass Möbel als alternative Wertanlage bei den ­Verbrauchern durchaus Beachtung finden. "Ob die erhoffte Trendwende einsetzt, ist mit Blick auf die Konjunktur und vor allem die momentanen Entwicklungen an den Börsen schwierig zu beantworten", so Sebastian Deppe, Mitglied der Geschäftsführung bei der BBE in München.
Die Daten des Möbel-Index der "möbel kultur" und der BBE Handelsberatung München beruhen im wesentlichen auf den Zahlen aus dem "Chefplan Online" (CPO). Allein hier kann die BBE auf über 100 Teilnehmer aus dem Möbelhandel zurückgreifen. Diese werden z.T. aus Einzelberatungen bzw. sonstigen Eigenerhebungen wie Erfa angereichert. Grundsätzlich sind alle Betriebstypen und -größen aus verschiedenen Einkaufsverbänden, darunter Alliance, EMV, Garant-Möbel und MZE vertreten. Wobei der Fokus deutlich auf Vollsortimentern bis 10.000 qm sowie Fachmärkten und Spezialisten liegt.