Incasa insolvent

"Es geht weiter"

Nachdem vergangenen Freitag bereits Massivholzspezialist Wasa Insolvenz anmelden musste, ist jetzt auch die Muttergesellschaft Incasa bilanziell betroffen. Geschäftsführer Heino von Rantzau blieb gestern der Gang zum Amtsrichter nicht erspart. Versuche, ein Durchschlagen auf Incasa zu verhindern, ließen sich nach Gesprächen mit der Volksbank Paderborn nicht im erforderlichen Umfang umsetzen. Trotzdem sind die Auftragsbücher voll, Incasa konnte seine Platzierungsfläche beim Handel in 2007 um über 30 Prozent ausweiten. Heino von Rantzau versichert: "Alle ziehen mit. Die Mitarbeiter von Incasa, die Außendienstmannschaft und die Geschäftsführung wollen eine Fortführung des Unternehmens und stehen für eine vorbereitete Auffanglösung bereit. Damit ist sichergestellt, dass vorhandene Aufträge abgearbeitet werden können." Im Unternehmen geht man davon aus, dass das beantragte Insolvenzplanverfahren (früher: gerichtliches Vergleichsverfahren) mit dem Insolvenzverwalter Dr. Köhler aus Lippstadt erfolgreich abgewickelt werden kann.

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