Der Küchenring
Erzielte 2015 ein Umsatzplus von mehr als 11 Prozent
Zum zwölften Mal in Folge konnte Der Küchenring auf seiner Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Wochenende in Hamburg stattfand, das erfolgreichste Geschäftsjahr vermelden. Wie schon zu den Küchen-Kompetenz-Tagen berichtet, erhöhte sich
Zum zwölften Mal in Folge konnte Der Küchenring auf seiner Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Wochenende in Hamburg stattfand, das erfolgreichste Geschäftsjahr vermelden. Wie schon zu den Küchen-Kompetenz-Tagen berichtet, erhöhte sich der Umsatz 2015 um 11,3 Prozent auf 441 Mio. Euro. Die Mitgliederzahl stieg um 4,5 Prozent auf nun 530 – darunter 30 Unternehmen, die sich im vergangenen Jahr für Küchenring Austria entschieden haben. Die durchschnittliche Ausschüttung lag bei 12,1 Prozent und der Einkaufsumsatz pro Haus bei 830.000 Euro. Gemeinsam mit dem Schwesterverband Alliance konnte im Bereich Küche, Geräte und Zubehör ein Umsatz von 802 Mio. Euro erzielt werden (2014: 741 Mio. Euro). „Wir haben in der Branche ja inzwischen einen Umsatz-Milliardär. Das ist mittelfristig auch unser Ziel“, so Geschäftsführer Joachim Bringewald. Auch das aktuelle Jahr startete sehr positiv. Das Plus liegt erneut im zweistelligen Bereich.
Da eine gute Online-Präsenz inzwischen für Händler unerlässlich ist, hat der Verband seit rund einem Jahr mit Martin Tappe einen Spezialisten für diesen Bereich an Bord (lesen Sie dazu auch das Interview im E-Commerce-Special der aktuellen „möbel kultur“). So steht den Gesellschaftern jetzt ein Baukastensystem zur Verfügung, mit dem sich schnell ein ansprechender Internetauftritt gestalten lässt. Zudem wurden die Webseiten der Eigenlabel „Systhema“, „Linea“ und „Inpura“ neu aufgestellt. „Die Eigenlabel werden in Zukunft immer wichtiger werden, deshalb entwickeln wir neue Marktstrategien, um diese noch erfolgreicher am Markt zu platzieren“, betonte Geschäftsführer Manfred Töpert (2.v.l.). Spätestens auf der nächsten Jahreshauptversammlung, die am 20. und 21. Mai 2017 in Warnemünde stattfindet, sollen die Ergebnisse präsentiert werden.
Im vergangenen Jahr hat der Küchenring den Wettbewerb „Küchenplaner des Jahres“ ins Leben gerufen. Prämiert wurden jetzt drei Gewinner, die von Prof. Klaus-Peter Goebel von der Universität Stuttgart und seinem Studententeam ausgewählt wurden. Über den ersten Platz in der Kategorie „Küchen bis 12 qm“ freute sich Sabine Necker (2.v.r.) von Küchen Necker in Bad Indersdorf. In der Kategorie „Küchen bis 20 qm“ gewann Hermann Falke (l.) von Falke Küchen und Hausgeräte in Kiel und in der Kategorie „Küchen über 20 qm“ Michael Pavelic (r.) von Küchen Kreativ Münster.

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