Villeroy & Boch hat die Zahlen für das erste Quartal des aktuellen Geschäftsjahres veröffentlich: Der Bereich Tischkultur erzielte ein Umsatzplus von 6,2 Prozent.

Villeroy & Boch

Erzielt 197,7 Mio. Euro Umsatz

Der Villeroy & Boch-Konzern hat im ersten Quartal 2019 einen Umsatz in Höhe von 197,7 Mio. Euro erwirtschaftet. Die deutlich zunehmenden Auftragseingänge zu Jahresbeginn führten im Vergleich zum 31. Dezember 2018 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands um 13 Mio. Euro auf 72,8 Mio. Euro. Davon fallen 55,6 Mio.  Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 17,2 Mio. Euro auf die Tischkultur. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verminderte sich bedingt durch die rückläufige Umsatzentwicklung – im Bereich Bad und Wellness – um 2,6 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro.

Mit dem Bereich Bad und Wellness erzielte Villeroy & Boch in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres einen Umsatz in Höhe von 131,4 Mio. Euro (Vorjahr: 147,2 Mio. Euro). Der Rückgang liegt damit bei rund 15,8 Mio. Euro, was laut Aussage des Konzerns unter anderem auf die Abarbeitung von Lieferrückständen entstanden ist.

In Übersee führten Zahlungszieländerungen zu Umsatzverschiebungen mit einem Umsatzeffekt von -5,4 Mio. Euro. Anziehende Auftragseingänge stimmen das Unternehmen für die weitere Jahresentwicklung im Bereich Bad und Wellness aber zuversichtlich.

Der Unternehmensbereich Tischkultur brachte im ersten Quartal einen Umsatz von 65,5 Mio. Euro und lag damit 6,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Während sich die Umsätze in Russland (-33,9 %) und Nordeuropa (-8,8 %) rückläufig entwickelten, waren unter anderem in den bedeutsamen Märkten Deutschland (+6,7 %) und USA (+28,3 %) deutliche Umsatzsteigerungen zu verzeichnen. In den USA lief vor allem das Objektgeschäft gut. Auch das E-Commerce-Geschäft entwickelte sich positiv und erreichte in der Region EMEA ein Plus von 22,9 Prozent.

Insgesamt hat Villeroy & Boch 4,2 Mio. Euro investiert (Vorjahr: 4,8 Mio. Euro), wovon 3,6 Mio. Euro auf den Bereich Bad und Wellness entfielen. Dort wurde vor allem in neue Anlagen für die Keramikwerke in Thailand und Frankreich investiert. Im Bereich Tischkultur flossen die Summen im Wesentlichen in Neuanschaffungen und Modernisierungsmaßnahmen für die Produktion in Merzig und Torgau.

Hinsichtlich der Veräußerung einer ehemaligen Werksimmobilie in Luxemburg mit einem Ertragspotenzial im hohen zweistelligen Millionenbereich befindet sich die Villeroy & Boch AG seit Februar dieses Jahres in exklusiven Verhandlungen mit einem Investor, mit dem im zweiten Halbjahr 2019 ein Abschluss erwartet wird.

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