Home24

Erwirtschaftet Umsatzplus von 18 Prozent

Mit einem Umsatz von 313 Mio. Euro hat die Home24 S.E. das Gesamtjahr 2018 abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein währungsbereinigtes Wachstum von 18 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Im vierten Quartal 2018 konnte der Umsatz währungsbereinigt um 19 Prozent auf 92 Millionen Euro gesteigert werden, bei einer teilweisen Umsatzverschiebung in das erste Quartal 2019. Diese resultierte aus dem hohen Auftragseingang am Black Friday im November, der nicht komplett aus dem Lager bedient werden konnte. Durch diese Verschiebung sowie ausbleibende Skaleneffekte aufgrund der schwächeren Nachfrage in Europa zwischen April und Oktober vergangenen Jahres und Anlaufinvestitionen in Zukunftsprojekte lag die bereinigte EBITDA Marge bei etwa Minus 13 Prozent. Brasilien erzielte 2018 ein starkes Wachstum und war als erste Region mit rund einem Prozent profitabel auf Basis der bereinigten EBITDA Marge.

„Wir haben unseren Marktanteil in einem schwierigen Marktumfeld in Europa weiter ausgebaut und die Bekanntheit der Marke erhöht", sagt Marc Appelhoff, Co-CEO von Home24. „Gleichzeitig waren wir in Brasilien bei anhaltend starkem Wachstum für das Gesamtjahr profitabel. Dies belegt die Stärke unseres Geschäftsmodells."

Die bereits angestoßenen Investitionen und neue Initiativen zur Kundengewinnung und Kostensenkung sollen Home24 in diesem Jahr weiter nach vorn bringen. So ist im zweiten Quartal die vollständige Inbetriebnahme des neuen Logistikzentrums in Halle geplant, wodurch sich die Logistikfläche in Europa um mehr als 60 Prozent erhöht. Auch in Brasilien wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte ein zusätzliches Logistikzentrum in Betrieb genommen.

Ebenfalls in der 1. Jahreshälfte 2019 wird Home24 weitere Outlets in Köln und Hannover eröffnen, um retounierte Waren kosteneffizient zu vermarkten. Darüber hinaus sollen weitere Eigenmarken eingeführt werden.

Für dieses Jahr erwartet das Unternehmen ein auf oder oberhalb der Steigerungsraten von 2018 und ein Erreichen der Gewinnschwelle (Break-Even) auf Grundlage des bereinigten EBITDA zum Jahresende.

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