VWI
Erstmals seit 1992 wieder mehr als 100.000 Tonnen im Jahr
Positive Nachrichten vom Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie: Mit der wirtschaftlichen Belebung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres zog auch die Mengenkonjunktur bei den Herstellern von Polyurethan-Weichschaum merklich an. So verzeichneten
Positive Nachrichten vom Verband der Polyurethan-Weichschaum-Industrie: Mit der wirtschaftlichen Belebung in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres zog auch die Mengenkonjunktur bei den Herstellern von Polyurethan-Weichschaum merklich an. So verzeichneten die VWI-Mitgliedsunternehmen ein Plus von 6,2 Prozent und überschritten erstmals seit 1992 wieder die Marke von 100.000 Tonnen im Jahr.
Dabei kamen wie in den Jahren zuvor die größten Impulse vom Matratzenmarkt. Dort hat der PUR-Weichschaum seinen Anteil auf 36 Prozent ausgebaut. Zugelegt haben auch Automobilanwendungen. Dagegen war die Entwicklung im Bereich der Polstermöbel eher verhalten. Dies betrifft insbesondere kleine und mittlere Unternehmen.
Im Vergleich zur Mengensituation ist die Ertragssituation im Weichschaum-Geschäft weiter schwierig. Größter Faktor ist die Dynamik der Rohstoffpreise: So haben sich binnen eines Jahres beispielsweise Isocyanate um 20 Prozent verteuert. Die Preisanpassungen für Weichschaumblöcke und -Zuschnitte konnten jedoch nicht in dem Maße weitergegeben werden, dass der Kostenschub der Rohstoffe aufgefangen wird.
Dennoch schätzen die Hersteller von PUR-Weichschaum im VWI die Aussichten für das laufende Jahr positiver ein als für 2006. Der Verband prognostiziert jedoch, dass eine weitere Verschärfung der Rohstoffpreissituation Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette haben wird.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren