Küchenmesse Westfalen
Erstes Fazit
Positive Entwicklung: Nach Einschätzung vieler Aussteller konnte in diesem Jahr ein Besucherplus verzeichnet werden. Vor allem der Anteil der internationalen Gäste sei weiter gestiegen. Seine Anziehungskraft deutlich gesteigert hat das
Positive Entwicklung: Nach Einschätzung vieler Aussteller konnte in diesem Jahr ein Besucherplus verzeichnet werden. Vor allem der Anteil der internationalen Gäste sei weiter gestiegen. Seine Anziehungskraft deutlich gesteigert hat das neue Messezentrum "Focus Küche & Bad". Größere Stände, wertigere Präsentationen und eine verbesserte Infrastruktur überzeugten die Besucher. Einziges Manko: der Ausfall der Klimaanlage, der an den ersten Messetagen für tropische Temperaturen in der Halle sorgte. Der positiven Stimmung der Hersteller tat dies aber keinen Abbruch.
Bei den Produkten setzt die Küchenindustrie in diesem Jahr noch stärker auf ausgefeilte Wohnraumplanungen. Passend dazu bestimmen florale Dessins – auch auf der Front – sowie exotische, ausdrucksstarke Hölzer den Küchen-Look. Dabei greifen zudem immer mehr "No Names" den Holztrend auf. Ein Problem für die Markenunternehmen, für die eine Abgrenzung zu den konsumigen Herstellern immer schwieriger wird. Für die Konsumenten eins der wenigen noch deutlich sichtbaren Differenzierungsmerkmale stellt das durchgängige Furnierbild dar, das fast nur im sehr hochwertigen Echtholzbereich realisiert werden kann. Farblich dominiert Weiß in allen Schattierungen die Küche, oft kombiniert mit Schwarz. Soweit das erste Trend-Resümee aus dem westfälischen Neuheiten-Programm. Mehr dazu in der kommenden Ausgabe der "möbel kultur".

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