Hans-Günter Grawe
Erstes Fazit als Kölner Natuzzi-Chef
Seit acht Monaten leitet Hans-Günter Grawe die Geschicke im Kölner Natuzzi-Flagship-Store. Höchste Zeit für ein erstes Fazit, meint moebelkultur.de. Heute Morgen sprach die Redaktion mit dem Netzwerker. Grawe trat mit
Seit acht Monaten leitet Hans-Günter Grawe die Geschicke im Kölner Natuzzi-Flagship-Store. Höchste Zeit für ein erstes Fazit, meint moebelkultur.de. Heute Morgen sprach die Redaktion mit dem Netzwerker.
Grawe trat mit dem Ziel an, den Bekanntheitsgrad in der Region schnell zu erhöhen. Die aktuellen Zahlen belegen, dass der Plan aufgegangen ist: "Vor meiner Zeit im Store kamen die Kunden zu 70 Prozent aus ganz Deutschland und zu 30 Prozent aus der Region. Das Verhältnis hat sich umgekehrt. Heute kommen 70 Prozent aus der Region und 30 Prozent aus Deutschland. Es bestehen viele Kontakte zu den unterschiedlichsten städtischen Institutionen, die man als Kölner Unternehmer pflegen muss – darunter Karneval, 1.FC Köln, Film- und Fernsehen." In der Medienstadt Köln bietet es sich geradezu an, dass Grawe Ausstattungen für Fernseh- und Kinofilme, TV-Serien oder -Shows koordiniert.
Die gebündelten Marketingmaßnahmen wirken sich positiv auf den Umsatz aus, auch wenn sich der Store-Manager zuweilen in Geduld üben muss: "Mir geht es eben nicht immer schnell genug, wenn ich täglich dieses Mega-Umsatzpotential in der Millionenstadt Köln sehe. Da ich die Zahlen von meinem Vorgänger nicht kenne, kann ich keinen direkten Vergleich anstellen. Wenn ich aber die zufriedenen Gesichter der Natuzzi-Verantwortlichen sehe, dann gehe ich mal davon aus, dass die Umsatzentwicklung sehr positiv ist."
Ausgesprochen konstruktiv wertet Grawe auch die Zusammenarbeit mit der Natuzzi Europa-Zentrale in Belgien. Sollte er mit seinen Aktivitäten mal über Ziel hinausschießen, bremst ihn die Führungscrew in das Profil der Marke zurück – "und das ist auch gut so", meint Grawe. Der Spagat zwischen den regionalen Bedürfnissen und den Vorgaben einer Global Brand funktioniert in Köln.
Dass Grawes Beratertätigkeit in den ersten Monaten im Schatten seines Natuzzi-Engagements stand, scheint logisch. Doch schon bald wird er mit einem großen Werbecoup überraschen, wie er verspricht: "Gerade ist es mir gelungen, einen bekannten Fernsehstar als Testimonial in die Einrichtungsbranche zu vermitteln. Ich bin sicher, dass wir damit im Herbst dieses Jahres für viel Furore sorgen werden." Weitere Anfragen mit Promi-Faktor liegen vor, aber Grawe will nicht auf jeder Hochzeit tanzen: "Ohne Konzept werde ich keine Vermittlungen vornehmen. Es muss eben alles zueinander passen und der Mehrwert für beide Seiten ist enorm wichtig."

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