VdDK
Erste Pläne für internationale Küchenmesse
Es geht in die nächste Runde: Die Installation einer internationalen Küchenmesse in Deutschland wird wieder mehr diskutiert. Auf der gestrigen Vorstandssitzung des VdDK gab es laut Verbands-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann
Es geht in die nächste Runde: Die Installation einer internationalen Küchenmesse in Deutschland wird wieder mehr diskutiert. Auf der gestrigen Vorstandssitzung des VdDK gab es laut Verbands-Geschäftsführer Dr. Lucas Heumann einen Konsens über die folgenden drei Punkte:
1. Die Messe muss über eine breite Nomenklatur verfügen, das heißt neben Küchenmöblern sind auch Spülen- und Gerätehersteller etc. vertreten.
2. Die Ausstellerschaft muss international sein.
3. Die Messe findet alternierend zur "Eurocucina" statt, also erstmals frühestens im Jahr 2011.
Unterschiedlicher Meinung sind die Küchenhersteller dagegen bei der Terminfrage und dem Verhältnis zu den Hausmessen. Die einen wünschen sich die Veranstaltung alternierend zu den Hausmessen, und dann jeweils im September. Die anderen bevorzugen ein Zusammengehen mit der "imm cologne". Beide Konzepte sollen jetzt laut Dr. Lucas Heumann mit der Koelnmesse diskutiert werden, denn: "Die gestrige Personalentscheidung der Koelnmesse haben wir als Signal verstanden."
Dennoch betont Heumann gegenüber "möbel kultur Online", dass sich die Küchenindustrie zurzeit in der Diskussionsphase über das Konzept befindet. Und erst, wenn das feststeht, wird geprüft, ob es tatsächlich eine so breite Zustimmung gibt, dass eine internationale Küchenmesse in Deutschland wieder Realität werden kann.

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