Die erste Etappe hat Brigitte-Küchen geschafft. Die Insolvenz in Eigenverwaltung konnte zum 31. Mai positiv abgeschlossen werden.

Brigitte-Küchen

Erste Insolvenz-Etappe in Eigenverwaltung abgeschlossen

Planmäßig und antragsgemäß konnte das vorläufige Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zum 31. Mai 2020 positiv abgeschlossen werden, sodass sich das Unternehmen nun im weiteren Verfahren der Sanierung und Restrukturierung befindet. Das teilte Brigitte-Küchen gestern mit. Ein Indiz dafür, dass die Sanierungsmaßnahmen unter der Geschäftsführung des neuen Inhabers Steffen Liebich anschlagen. Erklärtes Ziel ist es, „die Wettbewerbsfähigkeit von Brigitte-Küchen nachhaltig zu sichern.“

Durch Kurzarbeit in einigen Bereichen konnten Entlassungen bisher vermieden werden. Doch „unabhängig aller Sanierungsmaßnahmen kann Brigitte-Küchen nur im Markt bestehen, wenn Sie uns auch künftig Ihr Vertrauen schenken und uns auf diesem Weg unterstützen“, so lautet der Appell an den Handel in der Unternehmensmitteilung. Bisher war das der Fall, denn es konnte seit Eröffnung des vorläufigen Verfahrens ein erhöhter Auftragseingang verzeichnen werden. In April und Mai habe das Unternehmen zusätzlich diverse Objektaufträge erhalten, die im Juli, August und Oktober ausgeliefert werden. Ohnehin habe Brigitte-Küchen alle Lieferverpflichtungen gegenüber seinen Händlern „vollumfänglich erfüllt“.

Weiter heißt es: „Um die positive Entwicklung im Verkauf für Sie und für uns auch über die Sommermonate hinaus aufrechterhalten zu können, wird es in diesem Jahr in der Produktion keinen Betriebsurlaub im Sommer geben. Darüber hinaus sind wir uns sicher, dass u. a. speziell die Fortführung der eigenen Logistik mit eigenen Fahrern unserem Selbstverständnis von persönlicher Kundenbetreuung und hoher Flexibilität entspricht.“

Eine Entscheidung darüber, ob sich Brigitte-Küchen an der Herbstmesse der Küchenmeile beteiligen wird, steht noch aus.

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