Röhr-Bush
Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt
Röhr-Bush vermeldet: Der aktuelle Sanierungsplan sieht die Verkürzung des Schutzschirms von drei auf zwei Monate vor. Im Zuge dessen beantragte die Geschäftsführung gestern beim Gericht in Bielefeld die Eröffnung des
Röhr-Bush vermeldet: Der aktuelle Sanierungsplan sieht die Verkürzung des Schutzschirms von drei auf zwei Monate vor. Im Zuge dessen beantragte die Geschäftsführung gestern beim Gericht in Bielefeld die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Das Gericht hat dem Antrag entsprochen und das Verfahren demnach eröffnet, ist aus Rieberg-Mastholte zu hören. Die Eigenverwaltung wurde damit bestätigt. Der Sachwalter ist weiterhin Dr. Frank Kebekus.
„Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass somit die rechtliche Voraussetzung geschaffen ist, alle im Schutzschirm geplanten und vorbereiteten Sanierungsschritte wirksam umzusetzen“, so Geschäftsführer Steffen Liebig. Per 29. August seien mehr als 75 Prozent der betroffenen Mitarbeiter in die aufgestellte Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft eingetreten. Der weitere durch die Geschäftsführung/Eigenverwaltung adressierte Zeitplan der Sanierung bleibt unverändert.
Darüber hinaus gibt es eine Veränderung im Management: Peter Bläcker wird sich zukünftig verstärkt eigenen Projekten widmen. Er habe die Sanierung von Röhr-Bush signifikant unterstützt und wird die Entwicklung der Gesellschaft auch weiterhin beratend begleiten. Die Vertriebsleitung verantwortet ab sofort Dirk Strathoff. Über den weiteren Verlauf der Sanierung werde die Geschäftsleitung die Branche informieren. „Wir sichern Ihnen eine hochqualitative und pünktliche Bearbeitung Ihrer Aufträge zu.“

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