GfK
Erneute Eintrübung des Konsumklimas
Nach einem siebenmonatigen Anstieg ist die Konjunkturerwartung im November erstmals wieder gesunken. Laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie gab sie um acht Punkte nach und liegt nun bei 0,9 Zählern. Trotzdem gehen
Nach einem siebenmonatigen Anstieg ist die Konjunkturerwartung im November erstmals wieder gesunken. Laut der aktuellen GfK-Konsumklimastudie gab sie um acht Punkte nach und liegt nun bei 0,9 Zählern. Trotzdem gehen die deutschen Konsumenten nach wie vor davon aus, dass sich der konjunkturelle Erholungsprozess 2010 fortsetzen wird. Etwas stärkere Einbußen zeigt der Indikator für die Einkommenserwartung. Er verliert 6,7 Zähler und weist nun 6,2 Punkte auf. Dieser Verlust beendet zumindest vorerst den Aufwärtstrend, der seit Anfang 2009 zu verzeichnen war. Verantwortlich dafür sind laut GfK die gesunkene Konjunkturerwartung sowie der Anstieg der Energiepreise.
Dagegen stabilisiert sich die Anschaffungsneigung nach Verlusten im Oktober wieder. Der Indikator legt minimal um 0,2 auf 26,3 Punkte zu und hält sein überaus gutes Niveau. Im Vorjahresvergleich kann dieser immerhin ein Plus von 33 Punkten verzeichnen.
Der Gesamtindikator für das Konsumklima prognostiziert für Dezember einen Wert von 3,7 Punkten nach 4,0 im November. Damit verschlechtert sich das Konsumklima zum zweiten Mal in Folge. Diese Entwicklung ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass der private Konsum in diesem Jahr die wesentliche Stütze der Konjunktur bleibt. Denn bei den Investitionen sowie den Exporten werde am Jahresende aufgrund der schweren Rezession ein dickes Minus stehen, so die GfK.

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