Michael Pieper, CEO der Artemis Group.

Artemis Group

Erfreuliche Entwicklung im ersten Halbjahr

Die Artemis Group erzielte im ersten Halbjahr 2018 mit ihren Aktivitäten Franke Group, Artemis Real Estate Group, Feintool Group und Artemis Asset Management Group einen Nettoumsatz von 1,499 Mrd. CHF (umgerechnet 1,3 Mrd. Euro) und verzeichnete damit ein deutliches Plus gegenüber der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 5,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2017, wobei die Wechselkurseffekte +2,7 Prozent und die Akquisitionseffekte +1,2 Prozent betrugen.

Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr erhöhte sich der Reingewinn der Artemis Group deutlich um 46,6 Prozent auf 87 Mio. CHF (75,69 Mio. Euro). Der Anstieg spiegele im Wesentlichen die allgemein gute Geschäftsentwicklung sowie den Wegfall der Sonderbelastung für eine Rückstellung im Rahmen des Kartellverfahrens bei einer Beteiligung im vergangenen Geschäftsjahr wider, heißt es aus dem Unternehmen.

Die Franke Group erzielte einen Nettoumsatz von 1,055 Mrd. CHF (918 Mio. Euro) im ersten Halbjahr 2018 gegenüber 978,3 Mio. CHF (851 Mio. Euro) in der Vorjahresperiode. Dies entspricht einem Umsatzplus von 7,9 Prozent, was hauptsächlich auf das organische Wachstum in Höhe von 4,2 Prozent zurückzuführen sei. Die Akquisitionen trugen mit 1,7 Prozent und die Währungseffekte mit 2 Prozent positiv zur Umsatzentwicklung bei. Am deutlichsten gewachsen ist die Division Franke Coffee Systems mit 14,1 Prozent, gefolgt von Faber Hoods & Cooking Systems mit 8,5 Prozent und Franke Foodservice Systems mit 4,9 Prozent. Franke Kitchen Systems und Franke Water Systems verzeichneten ein leicht negatives organisches Wachstum von 1,8 Prozent respektive 0,9 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gruppe mit einem überwiegend positiven und stabilen Marktumfeld. Gleichzeitig sieht sich die Artemis Group jedoch mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, wie etwa mit Währungs- und Rohstoffpreisschwankungen sowie mit möglichen Marktrisiken aufgrund von politischen und gesamtwirtschaftlichen Instabilitäten. Angesichts einer weiterhin anspruchsvollen Gesamtsituation erwartet der Konzern für das Gesamtjahr 2018 ein Geschäftsergebnis leicht über Vorjahresniveau.

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