Sedus
Erfolgreich gegen Produkt-Piraten
Dreiste Kopie beanstandet: Dem Büromöbelhersteller Sedus Stoll ist es gelungen, in Hongkong Produktpiraterie in größerem Stil aufzudecken und erfolgreich zu bekämpfen. Eine chinesische Firma hatte 2005 und 2006 an das
Dreiste Kopie beanstandet: Dem Büromöbelhersteller Sedus Stoll ist es gelungen, in Hongkong Produktpiraterie in größerem Stil aufzudecken und erfolgreich zu bekämpfen. Eine chinesische Firma hatte 2005 und 2006 an das "LegCo" (Legislative Council, das Parlament von Hongkong) über 50 Bürodrehstühle verkauft, die in technischer Funktion und Aussehen nahezu identisch sind mit dem von Sedus entwickelten Modell "Open Up" (Foto). Die örtliche Vertretung des Herstellers mit Sitz in Waldshut schaltete daraufhin den Zoll von Hongkong ein und machte eine Verletzung des Urheberrechts geltend. Jetzt ist der Plagiator vom zuständigen Gericht zu einer schmerzhaften Geldstrafe verurteilt worden. Gleichzeitig wurde entschieden, dass die gefälschten Drehstühle vernichtet werden müssen.
Die Gerichtsentscheidung zeigt nicht nur die konstruktive Zusammenarbeit der Zollbehörden in Hongkong. Sie ist auch insofern bemerkenswert, als dass sie dem "Open Up" Copyright zubilligt. Das ist nur bei Möbeln möglich, deren Design erheblich über dem Durchschnitt liegt. Das Urteil ist somit auch eine Auszeichnung für die besondere Gestaltung des Sedus-Modells.

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