Grohe

Entwicklungslabor-Ergänzungsbau in Hemer eingeweiht

1,1 Mio. Euro hat Grohe, führender Anbieter von Sanitärarmaturen, in den Erweiterungsbau seines Entwicklungslabors am Standort Hemer investiert, der am Freitag, 21. September, eingeweiht wurde. Er ermöglicht eine engere Verzahnung von Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Grohe hat die Laborfläche um 590 qm auf 1.510 qm erweitert, um die benötigte Infrastruktur für effizientere Entwicklungsprozesse und neue Prüfverfahren zu schaffen.

Ergänzend zu den klassischen Armaturen finden immer mehr Hightech-Produkte ins Portfolio des Herstellers. Weltweit steigen Kunden- und Prüfanforderungen bei immer kürzeren Entwicklungszeiten. Dies führt zu erheblich komplexeren Entwicklungsprozessen. „In Hemer entwickelte Produkte und Innovationen stehen für Technologie und Qualität ‚Made in Germany‘. Mit der Laborerweiterung werden wir noch dynamischer und können verstärkt außerhalb traditioneller Produktkategorien denken. Das unterstützt uns auch in der Erschließung neuer Marktsegmente, wie "Sense Guard" als Beispiel der Digitalisierung von Wasser zeigt", so Thomas Fuhr, Executive Director Operations bei Grohe. Und: "Die Laborerweiterung stärkt nicht nur unseren Standort in Hemer insgesamt, sondern insbesondere auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber in der Region.“

Die räumliche Anbindung des Labors an die Forschungs- und Entwicklungsabteilung vertieft Abstimmungsprozesse und steigert den Wissenstransfer. Dabei spielt das Labor eine zentrale Rolle im Erkenntnisgewinn, angefangen von der Anfangsidee bis hin zu ersten Prototypen. Im Prototypenbau wird bereits seit mehreren Jahren mit 3D-Druckverfahren gearbeitet. „Mit dem 3D-Druck bieten sich uns in der Entwicklung viel bessere Möglichkeiten, unseren Innovationsprozess dynamischer zu betreiben. Mit dem Laborausbau können wir den Entwicklungsprozess jetzt noch enger und intensiver begleiten und mit Testauswertungen sinnvoll steuern. Dadurch sind wir schneller, können Experimente in einer höheren Anzahl bei weniger Kosten durchführen, wodurch die Innovationskraft gemessen an der Anzahl von Innovationsprojekten zunimmt,“ fasst Torsten Meier, Vice President Research & Development, zusammen.

Im laufenden Jahr übersteigt die Anzahl aktueller Innovationsprojekte bereits die Gesamtanzahl des Vorjahres 2017 um 50 %.      

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