Höffner

Entscheidung über Hamburger Neubau weiter offen

Kommt er oder kommt er nicht? Die Frage über den Neubau eines Möbel-Höffner-Einrichtungshauses in Hamburg-Eidelstedt spaltet weiterhin den Hamburger Senat. Wie das "Hamburger Abendblatt" heute berichtet, scheint es inzwischen fraglich,

Kommt er oder kommt er nicht? Die Frage über den Neubau eines Möbel-Höffner-Einrichtungshauses in Hamburg-Eidelstedt spaltet weiterhin den Hamburger Senat. Wie das "Hamburger Abendblatt" heute berichtet, scheint es inzwischen fraglich, ob die schwarz-grüne Koalition das Projekt überhaupt noch absegnet. Es sei kein Geheimnis, "dass die CDU das Projekt befürwortet und die GAL dagegen ist."
Der Bauantrag liegt der Behörde seit rund einem Jahr vor, eine Entscheidung darüber wurde auf die Zeit nach der Bürgerschaftswahl im Februar vertagt, doch bislang nicht gefällt. Und das könne auch noch dauern. So erklärte Staatsrat Christian Maaß dem Blatt, dass es seine Zeit brauche, bis alle Fragen geklärt sind. Möbel-Höffner-Inhaber Kurt Krieger gibt sich dagegen optimistisch. "Ich gehe davon aus, dass bis Ende August eine Entscheidung gefallen ist. Für mich steht fest, dass wir die Baugenehmigung erhalten", sagte er dem Hamburger Abendblatt.
Abgeordnete der GAL begründen ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Bauvorhaben, mit einer Verschlechterung der Verkehrssituation. Ebenso sieht es die Bürgerinitiative "Rettet Eidelstedt", die sich gegen die Höffner-Pläne formiert hat. Ihre Sorge gilt zudem dem Einzelhandel in Eidelstedt.
Eine Absage würde Krieger finanziell schwer treffen. 30 Millionen Euro habe er bereits in das Projekt investiert, weitere 50 Millionen Euro sollen folgen.