VDHI-Geschäftsführer Martin Auerbach könnte ab 2013 auch den ViS leiten.

Verband der deutschen Heimtextilien-Industrie

Enge Zusammenarbeit mit ViS angestrebt

Die Geschäftsstelle des Fachverbandes für Plissees, Rollos, Lamellenvorhänge, Jalousien und Flächenvorhänge soll zum 1. Januar 2013 nach Wuppertal verlegt und dort administrativ in die Geschäftsstelle des Verbands der deutschen Heimtextilienindustrie (VDHI) integriert werden. Darauf haben sich die Mitglieder des Industrie-Verbandes innenliegender Sicht- und Sonnenschutz (ViS) auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung ausgesprochen. Der Hintergrund für die Entscheidung ist, dass der Geschäftsführer des ViS, Friedrich Peschen, Anfang 2013 in den Ruhestand gehen wird. Den Verband könnte ab dann gleichzeitig VDHI-Geschäftsführer Martin Auerbach leiten.

"Mit diesem Schritt können wir die langfristige Interessenvertretung der Unternehmen im Bereich innenliegenden Sicht- und Sonnenschutzes sicherstellen", erläutert der Vorsitzende Wilhelm Hachtel die Entscheidung der ViS-Mitglieder. Und Martin Auerbach fügt hinzu: "Beide Verbände haben eine deutliche Überschneidung im Interessen- und Dienstleistungsbereich. Der ViS würde damit in die Lage versetzt, seinen Aktionsradius weiter auszubauen."

Erfahrung bei der Geschäftsstellen-Führung eines Kooperationspartners hat der VDHI bereits. Seit 2006 leitet er diese des Fachverbandes elastischer Bodenbelagshersteller e.V. (FEB). Diese Kooperation endet allerdings zum 31. Dezember dieses Jahres. Denn der FEB will seinen ehrenamtlich tätigen Vorstand entlasten und die Führung zum 1. Januar 2012 einem hauptamtlichen Geschäftsführer übertragen. Gleichzeitig sollen die Verbandsstruktur angepasst und eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet werden.

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