ZGV
Endlich Trendwende im Möbelhandel
Erstmals seit fünf Jahren zeichne sich im deutschen Möbelhandel eine Trendwende ab, so gibt ZGV-Sprecher Günther Böhme bekannt. Nach den "katastrophalen, teilweise zweistelligen Umsatzrückgängen" liege der Umsatz im ersten Halbjahr
Erstmals seit fünf Jahren zeichne sich im deutschen Möbelhandel eine Trendwende ab, so gibt ZGV-Sprecher Günther Böhme bekannt. Nach den "katastrophalen, teilweise zweistelligen Umsatzrückgängen" liege der Umsatz im ersten Halbjahr 2004 deutlich im Plus und übertreffe sogar noch die zur Kölner Möbelmesse gegebene Prognose von rund 2 Prozent Zuwachs. "Sollte sich die Entwicklung des ersten Halbjahres fortsetzen, dann werden wir am Ende des Jahres ein Plus von bis zu dreieinhalb Prozent erreichen", freut sich Böhme.
Nachfragestark waren im ersten Halbjahr insbesondere Polstermöbel (bis zu 20 % Plus) und Küchen (bis 8 % Plus). Wobei sich der Zuwachs bei Küchen nicht zuletzt durch höherwertige und -preisige Kommissionen erklärt. Ein Wermutstropfen: Deutsche Hersteller konnten am steigenden Möbelabsatz offensichtlich weniger profitieren. Denn im Möbelhandel werden mit wachsendem Anteil immer mehr Importprodukte verkauft.

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren