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Ende der Talfahrt erreicht, aber die Preise müssen rauf
Der Verband der Deutschen Möbelindustrie hält an seiner Prognose für ein Gesamtjahreswachstum von 1,5 bis zwei Prozent fest, konstatiert eine Verlangsamung des Stellenabbaus in der Branche und bescheinigt dem Export
Der Verband der Deutschen Möbelindustrie hält an seiner Prognose für ein Gesamtjahreswachstum von 1,5 bis zwei Prozent fest, konstatiert eine Verlangsamung des Stellenabbaus in der Branche und bescheinigt dem Export eine ungebremste Dynamik. So läßt sich knapp umreissen, was Dirk-Uwe Klaas heute morgen in Köln auf der Jahreswirtschaftspressekonferenz der Verbände der Holz- und Möbelindustrie mit den statistischen Zahlen für das erste Halbjahr 2005 untermauert hat. Demnach liegt der bereinigte Umsatzanstieg der gesamten Möbelindustrie per Ultimo Juni bei knapp zwei Prozent und 8,5 Milliarden Euro. Dabei gewannen, nicht zuletzt aufgrund verstärkter Exportanstrengungen, vor allem Büromöbel (plus 5,7 Prozent), Küchen (0,6 Prozent) und Matratzen (auf Vorjahres-Niveau). Kastenmöbel liegen derzeit als einzige Sparte mit 4,3 Prozent im Minus. Das Auslandsgeschäft gewinnt insgesamt weiter an Fahrt. Die bereinigte Exportquote liegt aktuell bei 31,7 Prozent. Nicht nur mit Blick auf die vermutlich anstehende Mehrwertsteuer-Erhöhung, sondern auch unter Verweis auf die bereits aufgelaufenen Kostensteigerungen im Zuliefererbereich, forderte Dirk-Uwe Klaas zum Herbst eine Anhebung der Preise "bis zu einer Range von fünf Prozent." Im O-Ton: "Wenn die Branche kein betriebswirtschaftliches Harakiri betreiben will, dann müssen die Preise rauf. Und zwar bei Handel und Industrie."
Lesen Sie weitere Infos und Zahlen der Branchen-Jahresbilanz im nächsten SPOT-MARKT Nr. 274 und in der "möbel kultur" Oktober-Ausgabe.

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