Interlübke
Emotional und dynamisch nach vorn
Sechs Monate nach dem Neustart wartet Interlübke mit einem komprimierten Produktportfolio auf. Neben einem strukturierten Gesamtprogramm hatte sich das Unternehmen Anfang des Jahres eine höhere Flexibilität und Rentabilität zum Ziel
Sechs Monate nach dem Neustart wartet Interlübke mit einem komprimierten Produktportfolio auf. Neben einem strukturierten Gesamtprogramm hatte sich das Unternehmen Anfang des Jahres eine höhere Flexibilität und Rentabilität zum Ziel gesetzt. Die erzielten betriebswirtschaftlichen Prämissen und straffe fertigungstechnische Abläufe sollen die Wettbewerbsfähigkeit dabei weiter stärken.
Daneben präsentiert Interlübke seine Kollektionen nicht mehr in Einzelprogramm-Katalogen, sondern als Home Story in einem 176 Seiten starken Gesamtkatalog. "Es ist an der Zeit für einen neuen Blick auf Interlübke, den wir dem Handel, Endkunden und Medien vermitteln wollen", erklärt dazu der Geschäftsführende Gesellschafter Leo Lübke.
Wie der Katalog soll auch der Auftritt der Marke emotionaler werden "Der Erwerb eines Interlübke-Möbels ist der Beginn einer langen Freundschaft", erläutert Marketing-Direktor Berthold Strüve. "Diese Nähe und ein intensiver Dialog mit den Zielgruppen liegen uns am Herzen." International werden die Verbindungen zum Handel deshalb durch einen Beirat und regen Austausch verstärkt. Zudem sind in diesem und im kommenden Jahr sechs Messeauftritte im In- und Ausland geplant. Daneben flankiert eine neue Anzeigenkampagne den neuen Markenauftritt, für die das Fotoshooting nicht im Studio sondern in Privaträumen stattfand. Eine Vernetzung der Publikationen mit Online-Medien soll daneben gewährleisten, dass Verbraucher und Handel immer auf dem neusten Stand bleiben.
Konsequent weiterverfolgen wird Interlübke die Positionierung im gehobenen Einrichtungsfachhandel und im Objektbereich, ebenso wie die Implementierung des bestehenden Studiokonzeptes der Marken Interlübke und Cor. Dabei werden neue Standorte wie Stuttgart und München geprüft, während andere wie Hannover zugunsten einer großen Präsentation in Einrichtungshäusern wie Möbel Hesse verabschiedet werden. "Dynamische Marktprozesse muss man entsprechend beantworten", sagt dazu Lübke. "Beide Marken sollen in den Metropolen oder Regionen mit starkem Einzugsgebiet präsent sein. Das kann ebenso gut bei einem engagierten Partner wie z.B. Drifte Wohnform in Moers stattfinden, der beide Marken auf einer Ausstellungsfläche von 500 qm präsentiert." Weltweit hat Interlübke aktuell 653 Handelspartner.
Darüber hinaus ist aber auch ein Ausbau des internationalen Objektgeschäftes geplant, das derzeit zwölf Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Projektbezogen arbeitet Interlübke dabei mit dem Schwesterunternehmen Cor zusammen. Entsprechend wurde bereits ein gemeinsames Vertriebsteam für den Contract-Bereich beider Unternehmen gegründet.

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