imm cologne 2019

Elan für die Branche

Die Unsicherheit war nach dem schwachen Möbeljahr groß, aber die Stimmung ist dennoch gut – angetrieben durch die guten Auftragseingänge zum Jahresbeginn. Die Aussteller setzen verstärkt auf das internationale Publikum, das in diesem Jahr wiederholt große Präsenz in den Kölner Messehallen zeigt.

Eine gute „Verkäuflichkeit“ steht im Mittelpunkt des Produktdesigns – die Hersteller zeigen wohnliche Farbtöne und auch neue Hölzer wie zum Beispiel Kirschbaum oder Lärche. Das gilt quer durch alle Preissegmente.

Die LivingKitchen trotzt allen Unkenrufen. Die Frequenzen mögen etwas rückläufig sein, aber die anwesenden Aussteller sind mit der Aufmerksamkeit, die Ihnen zu Teil wird, zufrieden. Messe-Chef Gerald Böse sagte dementsprechend auf der BMK-Preisverleihung: „Die Küche ist im Umbruch. Die LivingKitchen braucht Trends und Innovationen. Gesellschaftliche Strömungen verändern die Küche.“ All das wird auf der LivingKitchen auf den Punkt gebracht.

Wer noch nicht alle Highlights gesehen hat, bekommt hier noch ein paar exklusive Tipps von der Redaktion: Birkenstock ist unbedingt einen Besuch wert, die Kooperation von Form Exclusiv und Kesseböhmer wirkt sehr gelungen, Hülsta zeigt gleich mit zwei Ständen Präsenz, Joop Living trotzt mit einer gelungenen Standkonzeption dem Rabattwahn. Die nachhaltigen Möbelkollektionen von Wimmer, Voglauer oder Decker erreichen ein immer breiteres Publikum. Koinor und Polipol legen die Messlatte im Polstermöbelsegment hoch. Auf dem Boulevard visualisiert Otto den technologischen Fortschritt im Möbel-E-Commerce. Gesprächsthema ist aber auch, dass der Versender sich die Marke Machalke exklusiv gesichert hat.

Damit untermauert das Messe-Duo den Anspruch, den Messe-Chef Gerald Böse zum Messestart zum Maßstab machte: „Die imm cologne und LivingKitchen sollen Elan auslösen.“

Den großen Nachbericht lesen Sie in der Februar-Ausgabe der „möbel kultur“.

Diese Seite teilen