Steinhoff AG
Einstieg ins Internet-Geschäft
Die Steinhoff AG plant den Möbelverkauf via Internet. Der E-Commerce-Einstieg soll durch die Zusammenarbeit mit der Transportgruppe Unitrans Ltd., Johannesburg, sowie mit einem noch ungenannten Unternehmen der Informationselektronik realisiert werden.
Die Steinhoff AG plant den Möbelverkauf via Internet. Der E-Commerce-Einstieg soll durch die Zusammenarbeit mit der Transportgruppe Unitrans Ltd., Johannesburg, sowie mit einem noch ungenannten Unternehmen der Informationselektronik realisiert werden.
Die angepeilte elektronische Plattform der noch neu zu gründenden Gesellschaft steht laut Torsten Kraft, u.a. Marketing-Verantwortlicher bei Steinhoff, auch anderen Herstellern und Möbelhändlern offen.
Vor der Realisierung des Projekts soll es zu einer Überkreuzbeteiligung zwischen Steinhoff und der weltweit aktiven Unitrans, das mit einem Umsatz von zuletzt 1,3 Mrd. DM zu den größten Unternehmen im Bereich Fracht, Lagerhaltung und Personenbefördrung am Kap gehört, kommen.
Steinhoff will durch den Aktientausch mit Unitrans, das sich zuletzt stark auf logistische Dienstleistungen und das Internet konzentrierte, und Schaffung des neuen, gemeinsamen Unternehmens eine "Logistik aus einer Hand" ermöglichen; angefangen von der Rohstoffbereitstellung bis hin zum Endkunden-Vertrieb. Die Aktiengesellschaft selbst bringt ihre LkW-Flotte von 700 Möbelwagen in das gemeinsame Unternehmen einbringen. Wann die Möbel-Plattform online geht, ist noch unklar.
Unabhängig von den aktuellen Vorhaben, zeigt man sich bei Steinhoff mit der Geschäftsentwicklung zufrieden. So hat der Möbelhersteller seinen ausschüttungsfähigen Gewinn laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im vergangenen Halbjahr (Dezember) um 153 Prozent auf 65 Mio. DM gesteigert.
Eine Ursache für dieses überdurchschnittliche Wachstum ist dabei vor allem die Fertigung in sogenannten Weichwährungsländern und der Möbel-Export in Nationen mit harter Währung.
Eine Strategie, die in der jüngsten Vergangenheit abgesichts der stabilen Relation zwischen südafrikanischem Rand und dem Euro allerdings nicht ganz aufgegangen ist.

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