Über 50 Prozent von Brinkmeier Küchen gehören jetzt dem Einrichtungspartnerring VME aus Bielefeld.

Küchen- und Verbandsknaller

Einrichtungspartnerring steigt bei Brinkmeier ein

Von Sommerloch keine Spur. Jetzt schwingen sich sogar Verbände zum Möbelproduzenten auf. So gibt der Einrichtungspartnerring VME heute bekannt, dass er die Mehrheit bei Brinkmeier-Küchen in Rödinghausen übernommen hat. Mit einem Anteil von über 50 Prozent an GmbH und KG steigt ein Möbelverband damit zum ersten Mal in Deutschland auch in ein Produktionsunternehmen ein. Neben der Familie Eigenbrod gibt es keine weiteren Gesellschafter. EPR-Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann ist von dem Schritt überzeugt: "Das war für uns eine strategische Entscheidung. Brinkmeier ist schon jetzt einer unserer größten Lieferanten im Bereich Küchen - mit sehr guten Konditionen. Die Zusammenarbeit ist künftig noch enger und vor allem dynamischer, was sich positiv auf unsere Gesellschafter auswirken wird."

Mit seinem Engagement bei Brinkmeier-Küchen in Ostwestfalen sichert sich der Einrichtungspartnerring fast hundert Jahre Küchenkompetenz. Die breite Modellpalette umfasst Küchendesigns von klassisch bis modern.

Dass der Verband damit ohne Umschweife auf die Themen Eigenmarke und Exklusivmodelle setzt, steht außer Frage. Allerdings steht auf einem anderen Blatt, ob das Werk zukünftig allein von den Aufträgen der Einrichtungspartnerring-Anschlusshäuser ausgelastet wird. Denn welcher andere Verband sollte nun noch bei Brinkmeier ordern. Frank Stratmann vertraut aber auf die Stärke des eigenen Verbandes: "Mit diesem Engagement kommen wir unserem Ziel, unseren Anteil an wirklichen Exklusivitäten auf über 60 Prozent auszubauen, einen großen Schritt näher. Die Position unserer Gesellschafter wird sich im Markt damit weiter festigen. Im Idealfall ist sogar ein Ausbau des Marktanteils denkbar. Denn mit unserem aktiven Einstieg bei Brinkmeier wird diese bewährte Partnerschaft noch viel direkter und schneller funktionieren."

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