Haier

Eine Milliarde für den Siegeszug in Europa

Seit 2008 ist der chinesische Multikonzern Haier schon am deutschen Markt aktiv. Doch große Sprünge bei den Marktanteilen zeichnen sich bislang nicht ab. Dies soll sich nun ändern. Laut Europachef Yannick Fierling will Haier in den kommenden vier Jahren eine Milliarde Euro ausgeben, um die chinesische Marke europaweit an die Spitze zu katapultieren. Dazu sollen elf neue Ländergesellschaften aufgebaut werden. Im Wesentlichen heißt dies ebenso: Werbung auf höchster Stufe und auf allen Kanälen. Die gestützte Markenbekanntheit hierzulande liegt laut Thomas Wittling (Foto), Geschäftsführer für Deutschland, bei 30 Prozent. 90 Prozent sind angestrebt.

Im Fokus ist die Positionierung im Premiumsegment, vor allem auch mit Einbaugeräten. Dabei geht es aber nicht nur um Haier, sondern im Zuge der Zwei-Marken-Strategie auch um die neuseeländische Marke Fisher & Paykel. „Wir wollen dem Handel zeigen, dass man mit Haier richtig Geld verdienen kann,“ so Wittling.

Wie groß die Ambitionen sind, demonstrierte der Konzern zur IFA schon durch die Dimension seiner Hallenfläche: Um etwa 40 Prozent wurde der Stand auf 2.700 qm vergrößert. Auch der angekündigte Börsengang in Frankfurt soll in Kürze folgen.

Update:

Inzwischen meldet Haier auch die ersten Neuzugänge im Vertrieb: Seit September unterstützen Wolfgang Barciok (Region Süd-West) und Michael Knoors (Region Mitte-West), zwei ausgewiesene Branchen-Profis, das Sales-Team in Deutschland.

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