Alno
Einbrüche bei Umsatz und Ergebnis
Das ohnehin schwierige Küchenjahr 2000 hat vor allem Alno hart getroffen: So musste der Konzern 23,8 Mio. DM Verluste hinnehmen. Während alle Tochtergesellschaften im Küchenbereich Umsatzrückgänge in zweistelliger Höhe verzeichneten.
Das ohnehin schwierige Küchenjahr 2000 hat vor allem Alno hart getroffen: So musste der Konzern 23,8 Mio. DM Verluste hinnehmen. Während alle Tochtergesellschaften im Küchenbereich Umsatzrückgänge in zweistelliger Höhe verzeichneten.
Um 11,5 Prozent reduzierte sich der Umsatz mit Küchen der Marke Alno, der insgesamt 410,6 Mio. DM betrug. Zwar hätte die AG Rückgänge einkalkuliert, um den Ausbruch aus der Preisspirale zu ermöglichen. Doch seien diese höher ausgefallen als erwartet. Zumal die Versuche zur Preisstabilisierung scheiterten, machte allein die AG 19,3 Mio. DM Verlust.
Die Schwestern Pino und Impuls erzielten zusammen ein Umsatzminus von 17,5 Prozent. Wobei das Ergebnis "nur" mit 4,7 Prozent vom Vorjahr abwich. Was der Konzern bereits als positives Zeichen wertet, da sich hier der Verzicht auf unrentable Umsätze bemerkbar mache. Zwar konnte Puris Bad den Umsatz um 72,3 Prozent auf 21,3 Mio. DM steigern, doch sei der "Break Even" bisher noch nicht erreicht.
Die Investitionen beliefen sich in 2000 auf 48,1 Mio. DM, wobei 35,9 Mio. DM zusätzlich in Ausstellungsküchen und -bäder flossen. Das Ergebnis habe unter anderem die Wertberichtigung um 5,5 Mio. DM bei der polnischen Forte S. A., an der Alno mit 32,5 % beteiligt ist, belastet. Ebenso wie Rückstellungen von 2,8 Mio. DM für die Zukunftsentwicklung der Alno AG. Geplant ist ein umfangreiches Restrukturierungskonzept, das von den Mitarbeitern bereits akzeptiert worden sei. Im Durchschnitt waren im vergangenen Jahr 2.330 Personen im Alno-Konzern beschäftigt.

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