Nolte Germersheim
Ein Viertel der Beschäftigten muss gehen
Erneut harter Einschnitt bei Nolte Germersheim: Das Unternehmen entlässt 164 der insgesamt 630 Mitarbeiter. Das kündigte gestern Geschäftsführer Steffen Urbschat gegenüber der Zeitung "Die Rheinpfalz" an. Als Gründe nannte er
Erneut harter Einschnitt bei Nolte Germersheim: Das Unternehmen entlässt 164 der insgesamt 630 Mitarbeiter. Das kündigte gestern Geschäftsführer Steffen Urbschat gegenüber der Zeitung "Die Rheinpfalz" an. Als Gründe nannte er Überkapazitäten sowie den hohen Kosten- und Preisdruck. Die Belegschaft wurde bereits vergangene Woche in einer Betriebsversammlung informiert.
Am 12. Juni sollen dann die Betroffenen von ihrer Kündigung erfahren. Mit 19 von ihnen gibt es laut der Zeitung bereits einvernehmliche Lösungen. Alle anderen können das Unternehmen entweder direkt verlassen oder in eine Transfergesellschaft wechseln. Als Partner hat sich Nolte für die Firma ZAB entschieden. Jeder, der geht, soll eine Abfindung erhalten, zitiert das Blatt Steffen Urbschat. Und diejenigen, die in die Transfergesellschaft wechseln, sollen zusätzlich monatlich 80 Prozent vom bisherigen Lohn sowie ein nicht näher beziffertes Eintrittsgeld bekommen.
IG Metall und Betriebsrat betonten, neben der Marktsituation hätten auch Fehler der Unternehmensleitung und der häufige Wechsel der Führungspersonen zu dieser Situation geführt. Allerdings lobte Gerhard Weber, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender, Urbschat dafür, dass er die Arbeitnehmerseite einbindet und verlässlich sei. "Dieses Handeln hätte man früher gebraucht", zitiert ihn das Blatt.

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