Die Entwicklung im Mai 2012 (blaue Balken) und im Zeitraum Januar bis Mai 2012 (rote Balken).

Möbelaußenhandel

Ein- und Ausfuhren weiter im Minus

Der deutsche Außenhandel mit Möbeln schwächelt. Auch im Mai entwickelten sich weder die Exporte noch die Importe von Möbeln positiv. Bei den Ausfuhren beklagt die Branche die schwierige Lage in den europäischen Nachbarländern, die Hauptabsatzgebiete für deutsche Möbel sind. Im Mai sank der Möbelexport gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr um 7,4 Prozent, im Zeitraum Januar bis Mai um 3,1 Prozent. Betrachtet man die einzelnen Branchensegmente, sind besonders Polstermöbel (- 1,9 Prozent), Matratzen (-13,4 Prozent), Ladenmöbel (-12,4 Prozent) und sonstige Sitzmöbel (-10,7 Prozent) von der negativen Entwicklung betroffen.

Laut "Wirtschaft kompakt" vom HDH und VDM konnten auch gute Export-Ergebnisse mit China, Russland und der Schweiz die Rückgänge im Außenhandel mit der EU nicht kompensieren.

Im Minus allerdings auch die Möbeleinfuhren nach Deutschland. Besonders betroffen im Mai 2012 sonstige Sitzmöbel, Laden- und Büromöbel mit Rückgängen um 19,7 Prozent, 15,7 und 8,1 Prozent. Im Plus dagegen Matratzen (+10,8 Prozent) sowie Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel (+8,4 Prozent). Die Möbelimporte insgesamt lagen im Mai um 10,7 Prozent unter dem Ergebnis vom Mai 2011, im Zeitraum Januar bis Mai 2012 um 5,2 Prozent unter dem gleichen Vorjahreszeitraum.

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