Die Rechtsanwälte Dr. Paul Fink und Emil Rinckens (v.l.) wurden als Insolvenzverwalter für die Eggerath-Gruppe bestellt.

Eggerath

Ein Teil der Belegschaft wird freigestellt

Nach der neuerlichen Insolvenz von Eggerath muss nun ein Teil der Belegschaft freigestellt werden. " Weil wir nicht alle voll beschäftigen und auch nicht bezahlen können", begründete Dr. Paul Fink, Insolvenzverwalter der Produktionsgesellschaft in Köthen, den Schritt gegenüber der "Mitteldeutschen Zeitung". Auftrags- und Umsatzvolumen seien aktuell zu gering. Wie viele Beschäftigte demnächst zu Hause bleiben müssen, stehe allerdings noch nicht fest.

Unterdessen werde weiter nach einem Investor gesucht. "Besichtigungen haben bereits stattgefunden, es gibt mehrere Interessenten", erklärte Dr. Fink. Er hofft, dass ein Investor den Betrieb, wenn nicht sogar die gesamte Eggerath-Gruppe übernimmt. Der Fokus liege dabei jedoch auf dem Standort Köthen. "Köthen steht in diesem Prozess im Vordergrund. Wegberg spielt in Bezug auf die Personalplanung eine untergeordnete Rolle."

Die Brüder Georg und Heinrich Eggerath mussten Ende Juni für die G.+H. Eggerath OHG in Wegberg (NRW) sowie für die ostdeutsche Produktionsgesellschaft Möbelwerk Eggerath Köthen beim Amtsgericht in Mönchengladbach nach 2007 erneut Insolvenzantrag stellen. Als Verwalter wurden der Gladbacher Rechtsanwalt Emil Rinckens für die Verwaltungsgesellschaft sowie der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Paul Fink für die Produktionsgesellschaft berufen.

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