Smidt

Ein Plädoyer für mehr Persönlichkeit

Seit dem 1. Januar gehört Smidt zu den Dickschiffen im Einrichtungspartnerring VME. Im Interview in der aktuellen Ausgabe der "möbel kultur" spricht Inhaber Lorzenz Smidt über seine Ziele, und die

Seit dem 1. Januar gehört Smidt zu den Dickschiffen im Einrichtungspartnerring VME. Im Interview in der aktuellen Ausgabe der "möbel kultur" spricht Inhaber Lorzenz Smidt über seine Ziele, und die Position als Local Hero mithilfe des Verbandes zu stärken. Der stationäre Handel hat aus seiner Sicht auf Dauer nur dann eine Chance, wenn dieser mehr Persönlichkeit ausstrahlt. "Hape Kerkeling oder die Katzenberger, oder wie sie alle heißen, stehen doch nicht für etwas Individuelles. Diese Promis verkörpern sich selbst, aber identifizieren sich nicht wirklich mit dem jeweiligen Möbelhaus. Mit Smidty haben wir etwas völlig Eigenes, das auch auf Dauer Bestand hat. Das Menschliche ist jedem wichtig. Träume, Hoffnungen, Ziele hat jeder, egal, ob er den ganzen Tag vor dem Computer hockt oder durch den Wald läuft. Die Evolution wird uns schon nicht überholen", so Lorenz Smidt auf die künftige Wettbewerbssituation mit Höffner angesprochen, der in Neuss einen Neubau plant.
Statt weiter zu expandieren, will Smidt seinen Standort optimieren und auch das Onlinegeschäft ausbauen. "Man sollte Wachstum nicht immer nur mit baulicher Expansion gleichsetzen. Vor dem Hintergrund, dass das Onlinenetz immer engmaschiger wird, führt dies sehr schnell zu Fehlentscheidungen. Für uns ist deshalb erst einmal wichtig, den für uns bedeutendsten Standort Leverkusen weiterzuentwickeln. So werden wir 2014 unseren SB-Markt ,Sponti' modernisieren. Auch bei solchen Renovierungen kommt es darauf an, sehr vorsichtig ans Werk zu gehen, denn der Kunde muss dies auch akzeptieren. Ich muss mir kein Denkmal setzen, sondern entscheidend ist, dass der Kunde die Veränderung positiv wahrnimmt. Im Sommer 2013 haben wir bereits die Küchenfilialen komplett umgebaut, was wir aufgrund einer Imageanalyse durchgeführt haben, die uns Aufschluss darüber gegeben hat, wo wir noch Korrekturen umsetzen müssen. Ob wir noch weitere Küchenstandorte erschließen, hängt natürlich auch von der Bestandsentwicklung dieser Vertriebsform ab." Das komplette Interview lesen Sie in der Januarausgabe der "möbel kultur".