Italien

Ein Land atmet auf - Neustart mit Zuversicht und Kreativität

Aufatmen in Italien: Der Lockdown ist zu Ende und die Produktion in den Fertigungsbetrieben des Landes kann seit einigen Tagen wieder aufgenommen werden. Was genau die Zukunft bringen wird, ist nicht einschätzbar, doch im Sehnsuchtsland vieler Urlauber, Design- und Kulinarikliebhaber gibt es Zuversicht. Der Glaube, dass mit Kreativität und Vernunft Alternativen gefunden werden, die Hoffnung, dass sich gewisse Dinge durch diese Zeit vielleicht sogar zum Besseren ändern können.

 

Viele Firmen haben in den letzten Wochen nicht aufgehört zu gestalten und zu planen. So wollen etwa Rubelli aus Venedig und Nemo und Kartell aus Mailand besonders in diesen Zeiten die Welt mit gutem Design bereichern. "Wir erleben eine schwierige Zeit, aber haben nie unser Vertrauen und unsere Hoffnung verloren, die Schwierigkeiten zu überwinden und neu anzufangen", so Lorenza Luti, Marketing Direktorin Kartell. "Der Salone del Mobile musste auf 2021 verschoben werden, wodurch wir das jährliche Treffen und die Events in Mailand mit befreundeten Journalisten, Kunden und Designern aus der ganzen Welt verpassen. Aus diesem Grund wollen wir nächstes Jahr große Überraschungen präsentieren. Wir haben nie aufgehört, kreativ zu denken und neue Ideen zu entwickeln. Wir planen beispielsweise neue Ausführungen von Produkten, wir werden die Kommunikation in unseren Geschäften über unser KI-Stuhlprojekt mit Recyclingmaterial verstärken und wir bereiten bereits einige Neuheiten vor, die wir in den kommenden Monaten präsentieren können.“

Nicolò Favaretto Rubelli, Inhaber und CEO Rubelli, erklärt: "Die letzten Monate haben unsere täglichen Gewohnheiten radikal verändert, und wir haben die Einführung unserer neuen Kollektionen, sowohl im Textil- als auch im Einrichtungsbereich während des Salone del Mobile, des Schlüsselereignisses für die Designwelt, verpasst. Das hat uns jedoch nicht entmutigt: Es spornt uns an, neue kreative Wege zu finden, um unsere Produkte auf den Markt zu bringen, insbesondere unter Nutzung der Vorteile der digitalen Welt. So sehen wir trotz der derzeitigen Schwierigkeiten auch Chancen für die Zeit nach dem Lockdown."

Und Federico Palazzari, CEO Nemo, ergänzt:"Ich freue mich auf eine harmonische Zusammenarbeit im Designbereich nach der Krise. Den Prozess des Umdenkens habe ich bereits in Gesprächen mit meinen Kollegen aus der Beleuchtungsindustrie erlebt. Nur wenn wir uns zusammentun und über das einschränkende Konzept des Wettbewerbs hinausgehen, werden wir diese Botschaft gemeinsam vermitteln können".

Deshalb heißt es jetzt - nicht nur in Italien: Weiter das machen, was man am besten kann, angepasst an neue Anforderungen, aber auch mit einem stets offenen Blick für neue Möglichkeiten.

Diese Seite teilen