Franke
Ein gutes Ergebnis, mehr Emotion und viel Gruppendynamik
"Make it Wonderful": Ein emotionaler Markenauftritt, ein gutes Ergebnis und optimistische Ziele für 2020 prägten die Pressekonferenz der Franke Gruppe gestern in Aarburg. Alexander Zschokke, CEO der Franke Gruppe, konnte
"Make it Wonderful": Ein emotionaler Markenauftritt, ein gutes Ergebnis und optimistische Ziele für 2020 prägten die Pressekonferenz der Franke Gruppe gestern in Aarburg. Alexander Zschokke, CEO der Franke Gruppe, konnte für 2014 gute Zahlen vorlegen: Der Umsatz stieg um 3,1 Prozent auf 2.13 Mrd CHF, das organische Wachstum betrug 3,8 Prozent, der Anstieg des EBITDA im Vergleich zum Vorjahr 14 Prozent, die Steigerung des EBIT 21,1 Prozent, und die Eigenkapitalquote verbesserte sich um 0,5 Prozent auf 53,4 Prozent.
Auch wenn die Bedingungen für 2015 durch die Währungsturbulenzen ungleich schwerer sind, will die Franke Gruppe die "positive Dynamik ausnutzen." Dass bereits effizienter gewirtschaftet werde, habe schon geholfen. Trotzdem wurde bereits und wird weiter Personal eingespart, im einstelligen Prozentbereich und so sozialverträglich wie möglich. Unbeirrt hält Franke an Wachstumszielen fest. Bis 2020 soll der Umsatz auf rund 4 Mrd. CHF steigen.
Franke hofft auf eine Gruppendynamik durch eine klare Positionierung. Im Rahmen der Konzernstrategie "One Franke, One Strategy, One Brand" schärft das Schweizer Label sein Profil und vereint alle Divisionen unter der Marke Franke. Erstmals treten Franke Kitchen Systems, Franke Foodservice Systems, Franke Water Systems, Franke Coffee Systems und Franke Beverage Systems weltweit als Marke "Franke" mit einheitlichem Gesicht auf.
Die emotionale Markenkampagne "Make It Wonderful" ist das Fundament für die Umsetzung der One Franke-Strategie. "Der Claim steht für den Anspruch, die Begegnungen mit Franke für Kunden und Geschäftspartner etwas weniger alltäglich zu machen", so Renato Di Rubbo, Marketingleiter der Franke Gruppe und von Franke Kitchen Systems. Von der Produktion über die Logistik und IT bis zum Personalwesen unterliegt alles künftig dem "Make It Wonderful"-Check.
Das modulare Küchensystem "Frames by Franke" ist die Antwort auf aktuelle Marktanforderungen. "Die heutigen Küchen sind zentrale Lebensräume, in denen man sich zu jeder Tageszeit wohlfühlen und verwirklichen möchte", so Lars Völkel, CEO Franke Kitchen Systems. Die integrative Produktlinie umfasst sämtliche Komponenten und ist in Design, Materialität und Funktionalität exakt aufeinander abgestimmt, von der Spüle, der passenden Armatur und Abzugshaube bis hin zu den Elektroeinbaugeräten. Vom Alles-aus-einer-Hand-Modell profitieren Endkunden durch ein Plus an Komfort und Service und Franke-Geschäftspartner durch die vereinfachte Abwicklung. Rund 60 Mitarbeiter arbeiten in sechs Projektteams in verschiedenen Werken an der Produktlinie.
Durch die Übernahme der KWC Armaturen hat Franke Water Systems an Kompetenz für Küche und Bad gewonnen. Im Oktober kommt die "Exos"- Waschtisch- und Accessoire-Linie auf den Markt, so Roger Basler, CEO dieser Sparte, und neu angeboten wird die Möglichkeit der Fernwartung für Waschräume.
In die Offensive geht auch Franke Coffee Systems mit neuen Maschinen, unter anderem für den Kapselmarkt.
Mehr zu Franke und dazu, mit wie viel Schweizer Know-how Edelstahl-Spülen und KWC Armaturen gefertigt werden, lesen Sie in der nächsten "möbel kultur".

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