Elbphilharmonie

Ein Auftakt der Superlative

Die Premiere ist geglückt! „Ich bin überwältigt“, so Bundespräsident Joachim Gauck gestern bei seiner Rede zur Eröffnung der Elbphilharmonie. Zwar strapazierte eine angekündigte Sturmflut für Hamburg zu Tagesbeginn noch die Nerven der Organisatoren und auch die Berliner Polit-Prominenz reiste wetterbedingt verspätet an, aber nach einer 30-minütigen Verzögerung startete der Festakt der Superlative.

2100 gespannte Gesichter schauten auf das NDR Elbphilharmonie Orchester, als die ersten Töne einer Oboe durch den Großen Saal hallten. Erst nach einigen Minuten gab das Orchester seine Antwort darauf, und die hatte es in sich: Chefdirigent Thomas Hengelbrock wählte Werke von Henri Dutilleux, Bernd Alois Zimmermann und Olivier Messiaen, die die ganze Bandbreite der musikalischen Möglichkeiten abdecken. Die "Ode an die Freude" aus Beethovens 9. Sinfonie bildete den krönenden Abschluss.

Parallel dazu wurde die Außenfassade grandios illuminiert. Eine spektaküläre Lichtshow erhellte den Hafen. Wer also keine der heißbegehrten Eintrittskarten bekommen hatte, feierte das Festival von den Landungsbrücken aus mit. Man hätte meinen können, die Silvesternacht fand in Hamburg ein zweites Mal statt.

Alle Infos zur Elbphilharmonie lesen Sie in unserem Dossier.

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