Eggerath stellt seinen Geschäftsbetrieb nun doch ein

Kontrollierte Auslaufproduktion bei Eggerath: Der seit 2006 in der Insolvenz befindliche Anbieter von Mitnahmemöbeln macht Mitte dieses Jahres dicht. Davon betroffen sind insgesamt rund 580 Mitarbeiter am Stammsitz Heinsberg sowie

Kontrollierte Auslaufproduktion bei Eggerath: Der seit 2006 in der Insolvenz befindliche Anbieter von Mitnahmemöbeln macht Mitte dieses Jahres dicht. Davon betroffen sind insgesamt rund 580 Mitarbeiter am Stammsitz Heinsberg sowie den beiden Werken in Mühlberg und Köthen. Dabei hatte es nach der Insolvenz zunächst eine positive Entwicklung gegeben: Die Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen sowie die Umstellung auf eine höherwertige Produktpalette hatte Eggerath nach eigenen Angaben auf einen guten Kurs gebracht. Doch durch den generellen Markteinbruch seit Januar musste das Unternehmen deutliche Auftragsrückgänge hinnehmen. So hätten die planbaren Erlöse in der Insolvenz nicht ausgereicht, das Gesamtunternehmen zu unterhalten. Daher habe der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Thomas Georg (Kanzlei Mönning & Georg, Aachen), der Gläubigerversammlung die Einstellung des Geschäftsbetriebs vorgeschlagen. Entsprechende Maßnahmen seien dann vor zwei Tagen beschlossen worden.
Doch das bedeutet nicht das komplette Aus für das Unternehmen. Georg und Heinz Eggerath planen, mit einem neuen Konzept den Kernbereich am Markt zu halten. Produktion und Versand sollen demnach mit einer neuen Firma im Zuge einer übertragenen Sanierung am Standort Köthen fortgeführt werden.