Alno

EBIT stieg im ersten Halbjahr auf 1,5 Mio. Euro

Schwarze Zahlen hatte das Konzernmanagement für die Alno-Bilanz 2008 versprochen – die Halbjahresbilanz scheint ein Schritt in diese Richtung zu sein. Zumindest das EBIT – ohne Sonderaufwendungen und Restrukturierungskosten –

Schwarze Zahlen hatte das Konzernmanagement für die Alno-Bilanz 2008 versprochen – die Halbjahresbilanz scheint ein Schritt in diese Richtung zu sein. Zumindest das EBIT – ohne Sonderaufwendungen und Restrukturierungskosten – konnte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres auf 1,5 Mio. Euro verbessert werden. Für den Vergleichszeitraum 2007 kam der Konzern noch auf ein Minus von 8,8 Mio. Euro. Dafür sank jedoch der Umsatz jedoch im Halbjahr 2008 um 13,2 Prozent auf 264,8 Mio. Euro. Dabei sei das Ausland ebenso leicht rückläufig gewesen. Auch das Vorsteuerergebnis (EBT) blieb noch im negativen Bereich, lag mit -5,1 Mio. Euro aber besser als 2007 (-20,8 Mio. Euro). Das Periodenergebnis kam nunmehr auf -4,3 Mio. Euro, der Rohertrag auf 111.845 Euro.
"Unsere harten Restrukturierungsmaßnahmen greifen. Vor allem die verbesserte Ertragslage ist ein klarer Erfolgsindikator für unseren eingeschlagenen Weg", resümierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Kellinghusen die heute veröffentlichten Zahlen. Wobei sich darin nun vor allem die einschneidenden Personalkürzungen widerspiegeln: Zum 30. Juni betrug die Mitarbeiterzahl 1901 Beschäftigte, fast 600 weniger gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Kosten für die Restrukturierung werden für das erste Halbjahr 2008 mit 338.000 Euro ausgewiesen.
Den Umsatzrückgang begründet der Konzern mit der schwachen Nachfrage, aber erneut auch mit dem bewussten Verzicht auf unrentable Einküfte. Ertragsorientiert sollen künftig weitere Maßnahmen greifen: Im Mittelpunkt steht die Profilierung der Marke Alno sowie der Ausbau des Exportgeschäfts. Große Erwartungen verbinden sich des weiteren mit der im September stattfindenden Hausmesse parallel zur M.O.W., bei der sich erstmals alle Neuheiten in Enger präsentieren.