VdDK, VdDW, VdDP
Durch die Bank Umsatzrückgänge – aber: Konjunkturbelebung in Sicht
Sowohl die Küchenmöbelindustrie als auch die Wohn- und Polstermöbelhersteller mussten aufgelaufen bis Ende September einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das haben der VdDK, der VdDW und der VdDP heute in einer gemeinsamen
Sowohl die Küchenmöbelindustrie als auch die Wohn- und Polstermöbelhersteller mussten aufgelaufen bis Ende September einen Umsatzrückgang hinnehmen. Das haben der VdDK, der VdDW und der VdDP heute in einer gemeinsamen Presseerlärung bekannt gegeben.
Am besten abgeschnitten habe noch die Küchenmöbelindustrie. Mit einem Minus von 0,3 Prozent kann man noch von einem stagnierenden Markt sprechen. Im Inland gab es sogar einen leichten Zuwachs in Höhe von 0,5 Prozent, während im Ausland ein Rückgang von zwei Prozent zu Buche schlägt. Besonders schlecht (-6,1 Prozent) lief es dabei in der Eurozone. "Die Rückgänge waren so stark, dass sie auch auf das Gesamtergebnis ausgestrahlt haben. Sie sind daher eigentlich die wesentliche Ursache für den zweiprozentigen Rückgang der gesamten Exporte", erläutert Hauptgeschäftsführer Dr. Lucas Heumann. Im dritten Quartal seien die Umsätze jedoch insgesamt wieder angezogen, weshalb Heumann für die Küchenmöbelhersteller mit einem ausgeglichenen Ergebnis bis Jahresende rechnet.
Im Bereich Wohnen sieht es dagegen schlechter aus. Die verbandsinterne Auftragsstatistik des VdDW weist zum Ende des 3. Quartals einen Rückgang der Auftragseingänge um -4,6 Prozent aus. Besonders negativ zeigte sich hier das Inland (-5,8 Prozent), während im Ausland die Rückgänge mit -0,9 Prozent doch noch sehr gering ausfielen. Insgesamt positiver als der Gesamtmarkt zeigten sich die Durchschnittswerte aller 22 teilnehmenden Unternehmen (-3,5 Prozent). Dies bedeute – so Dr. Heumann – dass gerade kleinere Unternehmen mit Nischenangeboten sich tendenziell besser entwickelt haben als größere Unternehmen.
Die Umsatzverluste der Polstermöbelhersteller waren mit -2,2 Prozent noch recht moderat. So die Ergebnisse der internen Auftragsstatistik des VdDP. Bemerkenswert sei, dass eine parallel geführte Stückzahlstatistik – die nicht Auftragswerte in Euro, sondern Auftragseingänge in Sitzeinheiten misst – einen Rückgang von sogar -4,1 Prozent aufweist. Damit sei in der Polstermöbelindustrie ein Preisverfall jedenfalls nicht festzustellen – im Gegenteil: Die Branche habe es verstanden, bis Ende September Teile der Auftragsschwäche durch Preisanhebungen zu kompensieren.
Besonders gelitten hätte insgesamt vor allem die Großfläche: "Diese reagiert meistens sehr empfindlich auf Änderungen der Konsumstimmung", so Heumann. Und diese habe sich, nach Angaben der GfK, jüngst stark abgeschächt. Auch wenn die Werte für Oktober wieder besser seien, könne noch nicht von einer Trendwende gesprochen werden. Für das erste Halbjahr 2014 rechnet der Verband trotzdem mit einer signifikanten Verbesserung der Auftragslage.

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