Gorenje

Drückt 2012 auf die Tube

Jedes Jahr eine neue Kampagne, um dauerhaft im Gespräch zu bleiben, lautet das Motto von Gorenje. Stand 2011 im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums, kommt jetzt das "Jahr der Farben". Im

Jedes Jahr eine neue Kampagne, um dauerhaft im Gespräch zu bleiben, lautet das Motto von Gorenje. Stand 2011 im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums, kommt jetzt das "Jahr der Farben". Im Mittelpunkt stehen die knallbunten Kühlschränke aus der Retro-Kollektion, die sich für das slowenische Unternehmen international als echte Verkaufsschlager entpuppt haben und nun als Key Visual die aktuelle Promotion begleiten. So gibt es nicht nur Kühl-/Gefriergeräte und Waschmaschinen in neuen Design-Farben, sondern werben die coolen Oldtimer diesmal im XXL-Format auf verschiedenen Flughäfen um Aufmerksamkeit oder werden im Rahmen eines Gewinnspiels in hochwertigen Frauen- und Lifestyle-Titeln verlost. Dazu kommen entsprechende POS-Aktivitäten und ein Online-Konfigurator.
Dabei drückt Gorenje im doppelten Sinne auf die Tube. Denn mit dem "Jahr der Farben" will die deutsche Vertriebsgesellschaft natürlich auch das Colorit der eigenen Markenbekanntheit und Marktbedeutung pushen. Derzeit liegt die Marke bei 4 Prozent Marktanteil (nach Menge), was auf 5 Prozent gesteigert werden soll. Parallel dazu hat sich die deutsche Vertriebsgesellschaft in München ein jährliches Wachstum von fünf Prozent Umsatzplus vorgenommen, was 2011 nach vorläufiger Einschätzung schon erreicht worden sei, wie Vertriebsgeschäftsführer Thomas Wittling auf der Pressekonferenz in Hamburg am vergangenen Samstag erklärte. Die Markenbekanntheit müsse auf jeden Fall die 50-Prozent-Marke überschreiten, wozu sich die bunten Eyecatcher bestens eignen. "Farben bringen uns etwa 15 bis 20 Prozent höhere Durchschnittspreise als vergleichbare weiße Geräte", hat Wittling zudem festgestellt. Ein weiterer Erfolgsbaustein ist die neue Premium-Linie "Gorenje+", die insbesondere beim Küchenfachhandel Begehrlichkeit weckt, weil diese vor der Internet-Vermarktung weitgehend geschützt sind.
Zu den weiteren Strategien des slowenischen Konzerns lesen Sie die Februar-Ausgabe der "möbel kultur".