Strauss Innovation
Droht die Insolvenz?
Die Warenhauskette Strauss Innovation soll kurz vor der Insolvenz stehen. Das berichtet "Bild Online". Demnach hat das Unternehmen heute vor dem Düsseldorfer Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines sogenannten Schutzschirmverfahrens
Die Warenhauskette Strauss Innovation soll kurz vor der Insolvenz stehen. Das berichtet "Bild Online". Demnach hat das Unternehmen heute vor dem Düsseldorfer Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines sogenannten Schutzschirmverfahrens gestellt. Innerhalb dieses Verfahrens hat Strauss Innovation drei Monate Zeit, um einen eigenen Insolvenzplan zu erstellen, bevor das tatsächliche Insolvenzverfahren eröffnet wird, so das Online-Portal. Betroffen seien die Strauss Innovation GmbH & Co. KG sowie die Strauss Logistik GmbH und Co. KG. Das Gericht muss dem Verfahren noch zustimmen und einen Sachwalter bestellen, der das Unternehmen weiterführt.
Rund 1.000 Mitarbeiter sind derzeit bei dem Unternehmen beschäftigt. Angeblich sollen sie gerade in Betriebsversammlungen über die nächsten Schritte informiert werden. Wie "Bild Online" berichtet, wird schon das Januargehalt nicht mehr vom Unternehmen gezahlt, sondern von der Bundesagentur für Arbeit.
Als Grund für die Probleme wird das Wetter angeführt. Strauss Innovation setzt stark auf Saisonware und der lange, kalte Winter im vergangenen Jahr habe dem Frühjahrsgeschäft geschadet.
Strauss Innovation verfügt derzeit über 97 Filialen. Ihr Sortiment umfasst neben Mode-Artikeln auch Möbel, Haushaltswaren, Heimtextilien sowie Wohn-Accessoires und Deko. Das Unternehmen wurde 2008 als er in finanziellen Schwierigkeiten steckte, vom Investor EQT Opportunity Fonds übernommen. Dieser verkaufte die Kette Ende 2011 an den Investor Sun European Partners. Gleichzeitig hatte der Minderheitsgesellschafter, die Familie Geringhoff, seine Anteile ebenfalls veräußert.

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