Bundesverband Möbelspedition

Drohende Autobahnmaut soll der Auftraggeber zahlen

Die Möbelspediteure sind sich einig: die ausgelösten Kosten durch die zu erwartende Autobahnmaut sollen vollständig an die Auftraggeber weitergegeben werden. Zu diesem Ergebnis kam das Umzugsgewerbe auf der Tagung des

Die Möbelspediteure sind sich einig: die ausgelösten Kosten durch die zu erwartende Autobahnmaut sollen vollständig an die Auftraggeber weitergegeben werden. Zu diesem Ergebnis kam das Umzugsgewerbe auf der Tagung des Bundesverbandes Möbelspedition e.V. (AMÖ), die vom 20. bis 22. Juni in Saarbrücken stattfand. Da insbesondere Fernumzüge sich durch eine Maut spürbar verteuern werden, drohe sonst vielen Fuhrunternehmen die Insolvenz. Auch die im Bereich der Neumöbel tätigen Spediteure haben Einstimmigkeit darüber erzielt, dass diese Kosten an die Möbelindustrie weitergegeben werden müssten. Für die Berechnung der Autobahngebühren wird dabei ein Kalkulationsschema zur Anwendung kommen, das sich an den spezifischen Kosten des Einzelunternhmens orientiert.
Dem Vorstand wurde durch die Delegiertenversammlung erneut das Vertrauen ausgesprochen. Einzige Neuerung: Für Karl-Friedrich Kruse, der sich aus Altersgründen aus der Verbandsarbeit zurückzieht, wurde Ute Hannich, bislang Beauftragte der AMÖ für die Fedemac, als außerordentliches Mitglied in den Vorstand gewählt.