ZVEI

Drei Prozent Inlandsplus für Hausgeräte 2009

Beflügelt vom Ersatzbedarf hat sich der deutsche Markt für Hausgeräte selbst im Krisenjahr 2009 vergleichsweise gut behauptet: Hierzulande konnte das Geschäft mit Groß-, Klein- und Wäremegeräten immerhin um drei Prozent

Beflügelt vom Ersatzbedarf hat sich der deutsche Markt für Hausgeräte selbst im Krisenjahr 2009 vergleichsweise gut behauptet: Hierzulande konnte das Geschäft mit Groß-, Klein- und Wäremegeräten immerhin um drei Prozent zulegen. Dies ist jedoch nur ein schwacher Trost für die deutschen Produzenten. Denn insgesamt reduzierte sich deren Umsatz – nach den heute veröffentlichten vorläufigen Zahlen des ZVEI – um sieben Prozent auf acht Mrd. Euro. Hintergrund ist der rasante Abstieg im Export: Dieser rutscht voraussichtlich mit zwölf Prozent auf knapp sechs Mrd. Euro ab.
Dass der Trend hierzulande positiv verläuft, führt ZVEI-Sprecher Reinhard Zinkann darauf zurück, dass insbesondere Qualität und Effizienz den Ersatzbedarf ankurbeln: "Die Deutschen greifen weiterhin gerne zu hochwertigen Hausgeräten. Gute Ausstattung und eine hohe Energieeffizienz sind gefragt." So sei insbesondere der Absatz von A++ Kühlschränken und Wäschetrockner der Effizienzklasse A enorm gestiegen. Auch bei Kleingeräten würden nun Ecodesign und wenig Stromverbrauch zunehmend zum Verkaufsargument und Differenzierungsmerkmal.
Während das Auslandsgeschäft schwierig bleibt, geht der ZVEI weiterhin davon aus, dass es hierzulande keine größeren Einbrüche gibt. Für Haushaltsgroßgeräte wird sogar mit einem leichten Umsatzwachstum von ein bis zwei Prozent gerechnet.